Der Sommerfahrplan 1950 wird nach den Beschlüssender Europäischen Fahrplankonferenz in Brighton auch für Westdeutschland eine Verbesserung der Zugverbindungen mit den Nachbarländern bringen. Zwar werden nur zwei neue D-Zugpaare zwischen Köln und Ostende (Brüssel) geschaffen, jedoch werden darüber hinaus etwa 22 internationale Kurswagen die internationale Verbindung zwischen Westdeutschland und den Nachbarländern oder zwischen europäischen Städten bringen, wobei Westdeutschland berührt wird. Diese Kurswagenläufe berücksichtigen die beiden großen Ereignisse des Jahres 1950, das Heilige Jahr in Rom und die Passionsfestspiele in Oberammergau. Während der Hauptreisesaison werden der Nord-Expreß und der Skandinavien-Expreß durch neue FD-Züge zwischen Paris (und Hoek van Holland) und Nyborg entlastet. Weitere Fortschritte stellen die Beschleunigung des Orient-Expreß Paris–Wien sowie der Verbindung Wien–Kopenhagen um je etwa drei Stunden dar. FD 164 Hoek van Helland–Basel gewinnt durch Beschleunigung um eine Stunde in Basel Anschluß nach der inneren Schweiz und nach Italien. pl.