Es ist ein Unglück, daß die Spanne zwischen der Zeit, wo man noch zu jung ist, und der Zeit, wo man schon zu alt ist, so kurz ist.

Alle Menschen, die berufsmäßig andere zu überreden haben, sind große Schwätzer, weil sie ein Interesse daran haben, die anderen am Denken zu hindern und deren Seele mit ihren eigenen Dingen zu beschäftigen.

Die Kritiker haben den Vorteil, sich ihren Feind aussuchen zu können, ihn an der schwachen Stelle anzugreifen und seine starken Seiten zu übergehen; sie können durch Widerspruch zum mindesten fragwürdig machen, was der andere als sicher behauptet hatte. Sie sind wie schlechte Heerführer: da sie ein Land nicht erobern können, vergiften sie seine Wasser.

Die Ironie darf in einem Werke nicht überhandnehmen, sonst überrascht sie nicht mehr.

Zuerst ehrt das Werk den Arbeiter; später ehrt der Arbeiter das Werk.

Nicht mit Essig muß man seine Schriften würzen, sondern mit Salz.

Man sollte nicht durch Gesetz zustande bringen wollen, was man durch die Moral erreichen kann.