Auf der ersten Tagung der Kultusminister des Bundesgebietes in Berlin befaße man sich mit einem Länderabkommen über die Finanzierung wissenschaftlicher Forschungsinstitute. Die Tagung, die zu einer ständigen Einrichtung werden soll, wurde mit einer Pressekonferenz beschlossen, auf der Bayerns Kultusminister Dr. Hundhammer als Vorsitzender der Tagung sich im Pressevertretern über das Verbot des Balletts „Abraxas“ im München und zur Frage eines Schlund- und Schmutzgesetzes äußerte.

Der Atomforscher Professor Dr. Otto Hahn nahm mit vier anderen Nobelpreisträgern und Gelehrten aus 17 Ländern an der Zehnjahresfeier des Spanischen Hohen Rates für wissenschaftliche Forschung teil. Er wurde zum Ehrenmitglied der Königlich-Spanischen Gesellschaft für Physik und Chemie ernannt

Benjamino Gigli, der im Berliner Titanic Palast ein Konzert gab, dessen Ertrag – etwa 30 000 DM – er für den Wiederaufbau der Berliner Philharmonie zur Verfügung stellte, wurde vom Berliner Oberbürgermeister Professor Reuter empfangen.

Vaslaw Nijinsky, der große russische Ausdruckstänzer von einstigem Weltruhm, wurde in London feierlich beigesetzt. Der Künstler, des seit 31 Jahren an einem Nervenleiden krankte, war Anfang April in einem Londoner Krankenhaus im Alter von 61 Jahren gestorben.

Teile der Sammlungen des Herzogs zu Braunschweig und Lüneburg werden am 20. und 21, 4. im Braunschweigischen Auktionshaus Hünerberg & Co. G.m.b.H., versteigert. Unter den angebotenen Gegenständen befinden sich deutsche und Schweizer Gemälde des 19. Jahrhunderte, sowie eine Reihe Bilder alter Meister, darunter auch ein Pieter Brueghel d. Ä., dessen Schätzungspreis 18 000 DM beträgt, und altes Silber.

Der amerikanische Film The make pit (Die Schlangengrube) wurde in Darmstadt unter dem deutschen Titel „Menschen im Schatten“ Psychiatern in einer Sondervorstellung vorgeführt. Der Film, der das Leben einer Nervenkranken in einem amerikanischen Irrenhaus schildert, wurde von dem Gremium abgelehnt, weil er einen Anstaltsbetrieb zeige, wie er vielleicht noch vor hundert Jahren üblich gewesen sei. In Nordrhein-Westfalen erhielt er das Prädikat künstlerisch hochstehend“; in den USA ist dieser Film mit einem „Oskar“ ausgezeichnet worden.

Henry Moores Äußerungen über das Wesen seiner Kunst (vgl. „Die Zeit“ vom 23. März 1950 „Henry Moore: die menschliche Figur“) und seinem Aufsatz Notes on Sculpture entnommen, der 1937 in London erschien. Die von dem Künstler selbst autorisierte „Übersetzerin in Brigitte Meier-Denninghoff.