An der Tagung da UNESCO vom 22. Mal bis 16. Juni in Florenz werden über 50 Staaten aller Kontinente teilnehmen. Deutschland soll durch die alliierte Hohe Kommission vertreten werden.

Vom 7. bis 14. Mai findet in der Bundesrepublik und in Westberlin die „Woche des deutschen Buches“ statt. In Hamburg wird Frank Thieß die Eröffnungsrede halten.

Träger des Friedenspreises deutscher Verleger wurde der in Oslo lebende Literarhistoriker Max Tau. Der Preis, der Tau am 27. Mai in Hamburg verliehen wird, soll als ständige Einrichtung ohne Rücksicht auf Rasse und Nation verliehen werden. Er geht auf eine Anregung des Dichters Hans Schwarz zurück.

Das Hamburger Staatsopern-Ensemble, das auf den Festspielen in Dublin die Hamburger Mozart-Inszenierungen „Don Giovanni“ (in italienischer Sprache) und „Cosi fan tutte“ zeigt, gibt damit das erste Auslandsgastspiel eines deutschen Opernhauses nach dem Kriege. – Der Intendant der Hamburger Staatsoper, Dr. Günther Renner, hat eine Einladung angenommen, in Buenos Aires mit einer italienischen Stagione Verdis „Don Carlos“, Cimarosas „Heimliche Ehe“ und Zandonais „Francesca da Rimini“ zu inszenieren.

Zu Feier ihres 50jährigen Bestehens will die Nobel-Stiftung alle noch lebenden Preisträger im Dezember nach Schweden einladen, wo sie eine Woche als Gäste der Stiftung verbringen sollen. Heute leben über hundert Nobelpreisträger in den verschiedenen Ländern der Welt.

Zur Förderung der deutschen Plakatkunst veranstaltet der Bund Deutscher Gebrauchsgraphiker zum erstenmal einen allgemeinen Wettbewerb, bei dem die besten Leistungen des abgelaufenen Jahres mit Anerkennungsurkunden ausgezeichnet werden.

Die „Große Kunstausstellung München 1950“ wird vom 14. Juli bis 8. Oktober im Haus der Deutschen Kunst stattfinden.