Die amerikanische Handelskammer in Deutschland wird aktiv. In Berlin, Frankfurt, Bremen und Hamburg sucht man Kontakt, findet ihn aber nur allmählich. Es ist nun einmal der große Riß zwischen 1940 und 1950 zu flicken – unter der weiteren Vorbelastung, daß privater Verbindung mit amerikanischen Geschäftsleuten auch das besatzungsmäßige Verhalten von amerikanischen Beamten in Deutschland entgegensteht (bis zu dem Mißtrauen, sie könnten Geschäfte mit Kontrollaufgabe verbinden). Hinzu kommt die Eigenart des amerikanischen Lebensstils, dem sich anzupassen den Deutschen nicht immer leicht fällt. Und am Rande: da hielt gerade in Hamburg ein in Hamburg geborener und aufgewachsener erfolgreicher Kaufmann, jetzt amerikanischer Staatsangehöriger, eine ausgezeichnete Ansprache über Brasilien – auf englisch. Muß das sein?

Kontakt kommt dennoch zustande, weil man sich geschäftlich braucht: das ist die richtige, weil neutrale Basis. W–n