Aufzeichnungen des ehemaligen Militärbefehlshabers von Belgien und Nordfrankreich in der Haft

1. Fortsetzung

In ihrer vorigen Ausgabe hat die „Zeit“ die Veröffentlichung von Aufzeichnungen des ehemaligen Militärbefehlshabers von Belgien und Nordfrankreich, des Generals von Falkenhausen, begonnen, der am 22. Mai vor dem belgischen Tribunal stehen wird. Es sind die Bekenntnisse eines aufrechten Mannes, der auf hohem Posten und in verworrenen, heiklen, oft bösen Situationen unablässig das Rechte und Gute zu tun bestrebt war. Niedergeschrieben auf Veranlassung eines amerikanischen Vernehmungsoffiziers in Nürnberg, sind Falkenhausens Niederschriften keine Selbstverteidigung, sondern eine sachliche Aussage über sein Leben und sein Denken. Aufgewachsen in der Soldatentradition, versagte er den Nazis seine Mitarbeit und ging nach China; er wurde nach Deutschland zurückgerufen, und das Schicksal nahm seinen Lauf...

Ende April 1940 wurde ich angewiesen, mich für eine neue Verwendung bereitzuhalten. Am 9. Mai 1940 fand eine Besprechung der stellvertretenden kommandierenden Generale bei dem Befehlshaber des Ersatzheeres, General Fromm, in Berlin statt. Er wollte oder konnte mir keine Auskunft über meine neue Verwendung geben. Ich erklärte ihm, daß ich keinerlei Ambitionen hätte und am liebsten in Dresden bliebe. Er äußerte sich zustimmend und sagte mir zu, das Nötige zu veranlassen. Am nächsten Tage, am 10. Mai 1940, nach meiner Rückkehr nach Dresden, wurden wir von der Nachricht des Beginns der Offensive im Westen überrascht.

Am 12. Mai abends wurde ich telegraphisch für den nächsten Tag zum General-Quartiermeister nach Gießen bestellt, wo ich erfuhr, daß ich für den Posten des Militärbefehlshabers in Holland vorgesehen sei. Nach Dresden zurückgeholt, wurde ich mit der Nachricht empfangen, daß ich schon anderen Tages mit einem Flugzeug abgeholt werden solle und mich über Düsseldorf nach dem Haag zu begeben habe. Ich traf am 16. 5. gegen Mittag in Düsseldorf ein und fuhr am Nachmittag zum Oberbefehlshaber der Heeresgruppe B, Generaloberst von Bock, nach Aachen, um mich zu orientieren: Holland hatte kapituliert; nur im Süden Hollands und im Osten Belgiens wurde noch gekämpft. Ich wurde am Nachmittag des folgenden Tages nach dem Gefechtsstand des Oberbefehlshabers des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, nach dem „Felsennest“ bei Münstereifel befohlen und erhielt hier den Befehl, das Kommando und die Verwaltung in Holland und jenen Teilen Belgiens zu übernehmen, die von der Heeresgruppe B nicht mehr benötigt würden.

Am 19. Mai erhielt ich selbst den Befehl, nach dem Haag zu gehen, wo ich tags darauf den Oberbefehlshaber der Holländischen Armee, General Winkelmann, besuchte, der die Stellung eines provisorischen Regierungschefs einnahm, und am Abend hatte ich bei dem deutschen Gesandten, Graf Zech, eine Zusammenkunft mit einer Anzahl holländischer Minister und führender Persönlichkeiten. Ich erklärte ihnen, daß die holländische Verwaltung unangetastet bleiben solle; ich würde mich auf eine Überwachung beschränken. Meine Arbeit betraf tatsächlich vor allem die schleunige Entlassung der in der „Festung Holland“ zusammengedrängten holländischen Streitkräfte, die Wiederherstellung der vielfach zerstörten Verkehrsmittel, Aufräumungsarbeiten und Wiederherstellung normaler Zustände. Gleich am ersten Tage hatte sich Mussert bei mir angemeldet. Ich hatte jedoch abgelehnt ihn zu empfangen und ihm das Betreten des Hauses verboten. Den Führer der Auslandsorganisation in Holland, Habicht, der sich eigenmächtig und rücksichtslos zu betätigen suchte, ließ ich festnehmen und über die Grenze schaffen. Er wurde von Hitler befördert und dekoriert. Mein Amt in Holland jedoch war nicht von langer Dauer. Bereits am 27. 5. wurde ich benachrichtigt, daß Seiß-Inquart zum Reichskommissar, General Christiansen zum Wehrmachtsbefehlshaber in Holland ernannt seien. Am 28. 5. trafen sie im Haag ein und drängten auf sofortige Übergabe der Geschäfte. Ich konnte ihnen nur eine kurze Orientierung geben und sie ausdrücklich davor warnen, sich mit Müssen einzulassen; er gälte bei der Masse der Holländer mit Recht als Landesverräter, und ich hätte ihm mein Haus verboten. Am 29. 5. fand die Übergabe statt, und ich begab mich am 30. 5. früh nach Brüssel, wo ich bereits am nächsten Tage erfuhr, daß Mussert von Seiß-Inquart empfangen worden sei.

Ich war bereits am 24. 5. 1940 einmal vom Haag nach Brüssel gefahren, um mich bei dem Oberkommando der Heeresgruppe B zu orientieren. Ich hatte schon aus der Ferne die Kuppel des Brüsseler Justizpalastes gen Himmel ragen sehen. Ein Wahrzeichen! Recht, Gerechtigkeit und Humanität mögen über allem stehen! – Dieser Gedanke hat während der mehr als vier Jahre, die ich fortan in Brüssel im Amt war, die Grundlage meines Handelns gebildet. Wie gefährlich aber der Weg des Rechts, der Gerechtigkeit und der Humanität ist, zeigt die Tatsache, daß ich deswegen neun Monate lang von der Gestapo in Konzentrationslagern und Gefängnissen eingesperrt wurde und dem Tode nur durch ein Wunder entging, danach aber von der anderen Seite als „war criminal“ meist nicht als Kriegsgefangener, sondern als Verbrecher behandelt wurde und schließlich als Inhaber einer hohen Stellung in den besetzten Gebieten automatisch in die Gruppe der Schwerbelasteten. rückte. Ich habe bisher vergeblich darüber nachgesonnen, ob es einen weniger gefährlichen Weg gab, den ich hätte gehen können, und niemand hat mir bisher einen solchen angeben können ...

Befohlene Spaltung

Die Weisung, die ich erhielt, lautete, die Vlamen zu fördern, die Wallonen kurzzuhalten und alle politischen Möglichkeiten offenzuhalten. Die Weisung ist niemals geändert worden; die Auslegung blieb mir überlassen. Ich faßte gleich zu Anfang den Entschluß, eine Differenzierung zwischen Vlamen und Wallonen nicht vorzunehmen, sondern beide als Belgier zu betrachten. Ich wollte zugleich die durch die Kampfhandlungen zum Stillstand gekommene Wirtschaft und den Verkehr – von den Engländern waren die meisten Brücken gesprengt worden – so schnell wie möglich wieder in Gang bringen, die Ernte sicherstellen und schleunigst die Hunderttausende von Flüchtlingen in ihre Heimat zurückführen. Und dies alles geschah. Die gleichen Grundsätze wendete ich auf die mir Bald ebenfalls unterstellten beiden französischen Departements Du Nord und Pas de Calais an. So wurden tatsächlich schon in den ersten Tagen nicht nur die kriegsgefangenen Vlamen entlassen, sondern auch die Wallonen, ja, auch jene bei Dünkirchen gefangenen Franzosen, die in den Nord-Departements ansässig waren. Ich hatte eine Besprechung mit M. Gallopin, dem Präsidenten der Société Generale einem Mann von überragendem Wissen, der ein durchaus nationaler Belgier war. Auch er vertrat den Standpunkt, daß es darauf ankäme, so schnell wie möglich alle Betriebe wieder in Gang zu bringen, um der Bevölkerung Arbeit und damit Brot zu sichern. M. Gallopin, den ich besonders hoch schätzte und den ich fast vier Jahre lang vor dem Zugriff der Gestapo schützte, wurde Anfang 1944 ermordet, bezeichnenderweise ist es nicht möglich gewesen, den Fall aufzuklären, obgleich ich persönlich alle Hebel in Bewegung setzte.

Die Zurückführung der Flüchtlinge wurde schnell durchgeführt; das belgische Rote Kreuz hat sich dabei besonders ausgezeichnet. Die Wiederherstellung des Verkehrs, zu der alle Kräfte eingesetzt wurden, gelang schnell, die Wirtschaft lief in kürzester Zeit wieder an. Meine Absicht war, das Land so gesund wie nur möglich zu erhalten. Ich hatte mir als eine Hauptaufgabe dabei gestellt, kein Haßgefühl aufkommen zu lassen, die unvermeidlichen Härten des Krieges möglichst zu mildern und das Land durch den Krieg ohne vitale Schäden hindurchzuführen. Daß dies zu ständigen Kämpfen mit den heimatlichen Stellen führen mußte, war mir von vornherein klar. In der Tat ist mir frühzeitig und dann mehr und mehr immer wieder der Vorwurf gemacht worden, ich sei belgischer als die Belgier. Ich habe diesen Kritikern stets geantwortet, ich sei sicher ein besserer Deutscher als sie. Auch wurde mir dauernd der Vorwurf gemacht, in Belgien merke man nichts vom Kriege; ich entgegnete dann, daß ich gerade darauf stolz sei.

Es ist notwendig, einen Überblick über die Machtverhältnisse zu geben. Als Militärbefehlshaber nahm ich die höchste Stelle in dem mir unterstellten Gebiet ein. Mir unterstanden ein militärischer Stab für die militärischen Angelegenheiten und der Verwaltungschef, der mit Hilfe der Verwaltungsabteilung und der Wirtschaftsabteilung den zivilen Sektor zu bearbeiten hatte. Ich selbst unterstand dem Oberbefehlshaber des Heeres; federführend war der General-Quartiermeister, der dem Chef des Generalstabes des Heeres unterstand. Theoretisch war jene Ordnung durchaus sachgemäß, aber diese horizontale Gliederung unter meiner Verantwortung wurde frühzeitig durchbrochen. Die Rüstungsinspektion nämlich unterstand dem Wehr-Wirtschaftsamt des O. K. W., die Abwehrstelle dem Abwehramt des O. K. W., es gab ferner eine „Außenstelle“, die dem Auswärtigen Amt unterstand. Bei diesen Stellen gelang es mir, durch persönliche Beziehungen eine enge Zusammenarbeit zu erreichen. Der Luftgau jedoch war völlig selbständig, auch in Gerichtssachen gegenüber Landeseinwohnern. Ebenso wahrten Manne- und besonders SS-Stellen, sowie die O. T., peinlich ihre Selbständigkeit. Und auch die höchsten Reichs- und Parteistellen sowie die Generalbevollmächtigten und Sonderbeauftragten erhielten das Recht, unmittelbare Anordnungen zu treffen. Es ist klar, daß hierdurch ständige Kämpfe entstehen mußten, da jede dieser Stellen allein ihr Einflußgebiet im Auge hatte, während ich doch die Gesamtbelange vertreten sollte. Meine Stellung war allen diesen Immediatstellen gegenüber schwach, um so mehr, nachdem mit dem Ausscheiden von Brauchitsch Ende 1941, die mir vorgesetzte Stelle des Oberbefehlshabers des Heeres nicht wieder besetzt wurde. Bis zu Hitler selbst vorzudringen war mir aber unmöglich. Ich habe ihn nie gesehen noch je gesprochen. Ich war also darauf angewiesen, ständig zu lavieren, auszugleichen und zu mildern, soweit es irgend möglich war. Persönliche Beziehungen, besonders zum General-Quartiermeister Wagner, der mit mir eines Sinnes war – er hat sich übrigens am 22. Juli 1944 das Leben genommen – haben mir dabei oft geholfen. Durch ständige Beeinflussung meiner Leute war es außerdem möglich, sie im allgemeinen für meine Ideen zu gewinnen. Ich habe mehr als vier Jahre mit ihnen zusammen im gleichen Hotel gewohnt, mit den Chefs der verschiedenen Gruppen täglich alle Mahlzeiten am gleichen Tisch eingenommen und bin mit Ausnahme von wenigen Tagen im Herbst 1941 nie auf Urlaub gewesen, um die bei mir allein zusammenlaufenden Fäden auch nicht für kurze Zeit aus der Hand zu geben.

Es würde zu weit führen, alle diese Kämpfe auch nur aufzuzählen; ich beschränke mich daher auf nur einige Beispiele. – Auch in Belgien gab es sogenannte „Erneuerungsbewegungen “. Im vlämischen Gebiet die „V. N. V“, im wallonischen die Rex-Bewegung. Beide waren im Parlament vertreten. Ich selbst habe mich von ihnen ferngehalten; mir kam es darauf an, mit den 90 v. H. der anderen. Belgier in Fühlung zu stehen. Die innere Verwaltung des Landes war sehr lose; das Land war von Natur aus reich. Mit der Besetzung aber hörte der Import auf, und damit wurde eine sorgsame Lenkung des Verbrauchs notwendig. Konnte sich doch das Land vor der Besetzung nur zu 47 v. H. aus eigener Kraft ernähren! Deswegen allein schon war eine straffe Führung notwendig, der viele Verwaltungsposten, die oft patriarchalisch besetzt waren, nicht gewachsen waren. Es mußten also Neubesetzungen und Zusammenlegungen, wie zum Beispiel des Agglomerats Brüssel, vorgenommen und dabei Leute eingesetzt werden, die zur Mitarbeit bereit waren; dafür kamen Angehörige des V. N. V. und Rex in Frage.

Ich habe jede Beziehung vermieden

Bedeutsam wurde diese Angelegenheit jedoch erst durch die vom Nationalsozialismus betriebene „Volkstumsfrage“. Eine bestimmte, Himmler unterstehende Stelle unter dem SS-Obergruppenführer Berger war es, die diese Angelegenheit auch in Belgien und Nordfrankreich betrieb. Sie gründete eine neue vlämische Partei „Deflag“ (Deutsch-Vlämische Arbeitsgemeinschaft) unter van der Wiele und übernahm durch Degrelle auch die Rex-Bewegung. Berger führte mit ihnen eine eigene Politik, ohne daß ich überhaupt davon benachrichtigt wurde. 1942 erklärte er sogar offen in Brüssel, daß Belgien nunmehr in einen vlämischen und wallonischen Gau aufgeteilt und dem Reiche einverleibt werden würde... Ich habe jede Beziehung zu diesen Leuten vermieden. Einem Volke einen Status aufzuzwingen, den die Masse ablehnt, ist immer ein politischer Kardinalfehler gewesen.

Immer wieder habe ich den deutschen Stellen klarzumachen versucht, daß ein Volk, dessen Lebensbedingungen einigermaßen sichergestellt wären und das human behandelt würde, auch für die deutschen Interessen wertvoller sei als ein Volk, das dadurch zur Verzweiflung getrieben würde, daß ihm alles genommen werde, ein Volk, für dessen Anschauungen, Gefühle und Lebensnotwendigkeiten kein Verständnis bestünde. Dies Verständnis bestand allerdings bei vielen deutschen Stellen nicht. Mehr und mehr wurde ich als zu weich und nachgiebig an höchster Stelle verklagt, ohne daß mir Gelegenheit gegeben wurde, mich auch nur einmal selbst dazu zu äußern. So wurden auch Gnadengesuche, die ich befürwortete, fast grundsätzlich abgelehnt. Ich konnte mich bald nur auf schriftliche Einsprüche und Manipulationen beschränken und versuchen, to make the best of it.

Von Anfang an suchte besonders Himmler seine Machtstellung in dem mir unterstellten Gebiet zu stabilisieren, wobei er vor allem die Einrichtung eines „Höheren SS- und Polizeiführers“ erstrebte, dem die gesamte Exekutive unterstand.

Ich habe mich hiergegen bis zu meinem Abgang erfolgreich gewehrt. So blieb zwar der Polizeichef als Gruppenleiter in die Verwaltungsabteilung eingegliedert, aber er war doch gleichzeitig „Beauftragter des Reichsführers der SS und Polizei“ und erhielt von diesem laufend Befehle, ohne mich auch nur zu benachrichtigen. Ich hatte also weder das Recht noch die Macht, wirksam einzugreifen, weil alle SS-Angehörigen meiner Gerichtsbarkeit nicht unterstanden, und weil ich über den Ausgang eines Verfahrens niemals benachrichtigt wurde. Neben dem „Beauftragten“ wurde außerdem von Himmler der Gruppenführer Jungclaus für „Volkstumsfragen“ eingesetzt. Er betrieb die Politik Himmlers mit Hilfe von van der Wiele und Degrelle, organisierte die vlämische und wallonische Legion, die der SS eingegliedert wurden, und war eine Art Überwachungsstelle. Ich habe mit ihm keinerlei persönliche Verbindung gehabt.

Als weiteres Beispiel für die Zustände in 1942 gien führe ich den Arbeitseinsatz an. Bis 1942 erfolgte die Anwerbung freiwilliger Arbeiter durch Vermittlung der Gruppe „Arbeitseinsatz“ der Wirtschaftsabteilung. Der Erfolg war bedeutend, vor allem, nachdem die Überweisungen der Löhne an die Familien in Belgien und Frankreich sichergestellt waren. Über 300 000 freiwillige Arbeiter wurden so vermittelt. 1942 wurde Sauckel zum „Generalbevollmächtigten für Arbeitseinsatz“ ernannt. Er forderte die Dienstverpflichtung, den zwangsweisen Arbeitseinsatz. Ich habe mich dagegen mit allen Mitteln gewehrt, indem ich auf die guten Ergebnisse der freiwilligen Werbung hinwies und meine rechtlichen, humanitären und auch militärischen Einwände viele Ausdruck gebracht; denn es war klar, daß viele der zwangsweise Verpflichteten in die Underground gehen würden, um die wenigen Dennoch Widerstandsgruppen zu verstärken. Dennoch wurde ich anzuordnen. den zwangsweisen Arbeitseinsatz anzuordnen. Ich habe durch weitgehende Ausnahmen und zahlreiche jeder stellungen diese Maßnahme, die mir in jeder Weise unzulässig erschien, soweit nur möglich zu mildern versucht und habe Hunderte von aber stellungen verfügt. Hierdurch zog ich mir aber die Feindschaft von Sauckel zu. Ich hatte unter anderem auch ein scharfes Protestschreiben des Königs der Belgier an Hitler an Sauckel übereintrug. ein Vorfall, der mir schwere Vorwürfe eintrug. Sauckel ging so weit, in einer Ansprache in Brüssel den König wegen dieses Briefes scharf anzugreifen. Als ich Anfang 1944 den von ihm verlangten geschlossenen Einsatz des Jahrganges 1925 entschieden ablehnte und darüber erneut an O. K. H. berichtete, erklärte mich Sauckel in einer Sitzung in Berlin am 10. Juli 1944 als seinen persönlichen Feind. Vier Tage später wurde ich meiner Stellung enthoben.

(Wird fortgesetzt.)