Ein-(Deutscher Ausschuß für UNESCO-Arbeit, dem fünfzig. Vertreter aus Wissenschaft, Kunst, Literatur, Erziehung und Publizistik sowie Vertreter der Regierungen angehören, wurde in Frankfurt gegründet. Zum Präsidenten ist Professor Dr. Walter Hallstein gewählt worden, Durch diesen Ausschuß ist die Vorbedingung für den Eintritt Deutschlands in die UNESCO geschaffen.

Auf dem Frühlingstreffen der „Gruppe 47“ wurde der Preis für die beste während der Tagung vorgetragene literarische Arbeit dem Lyriker Günter Eich verliehen. Besondere Bedeutung erhielt das Treffen durch die Verkündung eines neuen Literaturpreises in Höhe von 6000 D-Mark, der nach dem 1940 verstorbenen Dichter René Schickele benannt wurde. In- und ausländische Verleger und bekannte Autoren stifteten diesen Preis, mit dem – zum erstenmal zu Weihnachten 1950 – der beste Roman junger deutscher Nachkriegsautoren ausgezeichnet werden soll.

Das Schauspiel des Schweizer Autors Hans Feist Goethe und Lotte nach Thomas Manns „Lotte in Weimar“ wird am 25. Mai in Heidelberg mit Albert und Else Bassermann in den Hauptrollen uraufgeführt.

Im deutschen Pavillon der Biennale in Venedig – zum erstenmal nach dem Kriege wieder eingerichtet – wird am 8. Juni eine Ausstellung moderner deutscher Kunst mit Werkes der Malergruppe des Blauen Reiters und einer Ernst-Barlach-Kollektion eröffnet.

Pauline Strauß, die Witwe Richard Strauß ist in ihrer Villa in Garmisch im achtzigsten Lebensjahr gestorben, Sie hat den Komponisten nur um acht Monate überlebt.

Ein internationaler Kongreß für Gynäkologie und Geburtshilfe, an dem über 3500 Ärzte, Krankenschwestern, Krankenhaus Verwalter nach Pädagogen aus 31 Ländern teilnahmen, wurde in New York abgehalten. Auf dem Kongreß, der unter der Patenschaft des amerikanischen Komitees für Mütter-Wohlfahrt stand und der erste internationale Kongreß dieser Art in den USA war, sprachen auch der Direktor der Kieler Universitätsfrauenklinik Ernst Philipp und Prozessor Limburg von der Universität Hamiung.