Stationsanzeiger sind eine Neuerung in den Münchner Straßenbahnwagen. Von einem Transparent ist der Name der nächsten Haltestelle zusammen mit Reklamehinweisen von Firmen abzulesen, die in der Nähe der betreffenden Haltestelle liegen.

Der Verkehrsverein der Stadt Emmerich verschickt eine bebilderte Werbeschrift mit dem Motto „Besucht das Pompeji der Neuzeit“. Darin wird erklärt, daß Emmerich die meistzerstörte Stadt Europas sei.

Die erste Bundesausstellung des deutschen Frauenrings „Im Zeichen der Frau“ findet vom 7. bis 30. Juli im Münchner Ausstellungspark statt. Aus einem Plakatwettbewerb für diese Ausstellung, an dem sich nur Frauen beteiligen konnten, ging Sigrid Lämmle, Stuttgart, als Siegerin hervor.

Das Funkturmrestaurant in Berlin, das während des Krieges schwer beschädigt wurde, ist jetzt wieder eröffnet worden. Es befindet sich in 55 Meter Höhe und bietet für 150 Personen Platz.

Am Thälmannplatz, dem früheren Wilhelmsplatz, soll der schönste U-Bahnhof von Berlin entstehen. Für die 220 Meter lange Halle wird thüringischer Marmor verwendet und die Bauarbeiten, die nach Entwürfen des volkseigenen Betriebes „AFI“ ausgeführt werden, sollen bis August beendet sein.

12 000 Berliner Jugendliche werden sich an den Wanderungen im Bundesgebiet beteiligen, die von den Berliner Jugendorganisationen eingerichtet worden sind. Als Wandergebiete sind besonders das Allgäu und der Schwarzwald vorgesehen. Die Fahrtkosten für die Autobusreise übernimmt das Hauptjugendamt des Berliner Magistrats.

Auf der Strecke Köln–Hamburg werden wieder die „Fliegenden Hamburger“ eingesetzt, Schnelltriebwagen, die 120 km in der Stunde zurücklegen und die Vorkriegsgeschwindigkeit von 150 km wieder erreichen sollen.