österreichischen Exporteure schon angesichts der erwarten ist, zum Einheitskurs übergeht, würde bedeutend kürzeren Lieferfristen und der der. Preisvorteil wegfallen. Dann beliefe sich die R. A. N, Klagen fürt, im Juü ie nach dem. Ausbruch Titos aus der Front der Komiiiform vor allem mit wirtschaftlichen Mitteln bewirkte Annäherung zwischen Wien und Belgrad hat den österreichischen Güteraustausch mit Jugoslawien wieder zu einem wesentlichen Faktor des österreichischen Außenhandels gemacht. Nachdem der Verkehr 1947 auf Kompensationsbasis im beschränkten Umfang aufgenommen und 1948 durch ein Handelsabkommen untermauert worden war, wurden im Oktober des Vorjahres durch eine gemischte Kommission neue Kontingentlisten festgesetzt und der Warenaustausch auf insgesamt 60 Mill $ erhöht. Heute exportiert Jugoslawien, das i rn Vorjahr für 177 3 Mill. S nach Österreich ausgeführt und für 217 1 Mill. S aus Österreich importiert hat, nach Österreich vor allem Erze, Aus Österreich bezieht Jugoslawien hauptsächlich Stahl und : Walzwaren, feuerfestes Material für die eigene Schwerindustrie, KugeiU lager, elektrotechnisches Material, Telephonzentralen und Fernschreiber. In den letzten Monaten aber konnte Österreich seine Außenhandelsbilanz mit Jugoslawien nicht mehr ausgleichen. Von jugoslawischer Seite wird darüber Klage geführt, daß österreichische Investitionsgüter zu teuer sind, während von österreichischer Seite über die zunehmende Konkurrenz lettticher Exportfirmen geklagt wird. Es sind Falle, bekannt, in denen Waren, die bisher traditionsgemäß Österreich lieferte, von westdeutschen Firmen um 50 v. H billiger angeboten wurden. Wien erblickt, darin eine zielbewußte deutsche Handelspolitik auf lange Sieht. Sie dürfte die Maschihengebiet, oft weit über den- Weltmarktpreisen und die deutschen Exportpreise meist unter ühnen liegen, macht es der österreichischen Ausfuhr recht schwer, sich im Jugoslawiengeschäft gegen die deutsche Konkurrenz zu behaupten.