Was die Soforthilfetechnik angeht ist der Hamburger Oberfinanzpräsident bei der Erbschaftsteuer folgender Ansicht... "Die Soforthilfeabgabe... wird auf Antrag von Steuerpflichtigen, die als Gesamtrechtsnachfolger eines nach dem 20. Juni 1948 verstorbenen Erblassers ... Soforthilfe zu entrichten haben, ... durch Stundung eines Teils der Erbschaftsteuer berücksichtigt. Es wird die Erbschaftsteuer (nun sinngemäß) gestundet, die den vierfachen Jahresbetrag der Soforthilfe beträgt." – Hier also dreht es sich um Geld, das dem Finanzamt entgeht.

Anders bei der Grunderwerbsteuer Da sagt der gleiche Oberfinanzpräsident...: "Die übernahme der Soforthilfeabgabe (beim Grunderwerb) stellt eine Leistung dar, die... der steuerlichen Gegenleistung hinzuzurechnen ist. Als Wert dieser Leistung... ist ... der mit 121/2 vervielfachte Jahresbetrag der Soforthilfe. .. zu berücksichtigen." – Hier geht es somit um Geld, daß dem Finanzamt nicht entgeht, sondern zukommt.

Da vierfache Belastung, soweit der Steuerpflichtige entlastet wird; hier 12 1/2fache Belastung, soweit der Steuerpflichtige zu zahlen hat. Dieses Zweierlei ist uns unverständlich. Erkläre, Herr Oberfinanzpräsident, erkläre! W-n,