Von Leo Longanesi

Leo Longanesi hat in Italien eine ganze Generation von Journalisten geschaffen. Heute arbeitet er als Schriftsteller und Verleger in Mailand. Die nachstehenden „Randbemerkungen“ wurden seinem Buche „Reden wir vom Elephanten“ entnommen.

Nicht die Ideen beunruhigen mich, sondern die Gesichter, die diese Ideen verfechten.

Das amerikanische Büchsenfleisch esse ich; die Ideologien, die es begleiten, lasse ich auf dem Teller.

Die Leute glauben, die Revolution per Post machen zu können, mit anonymen Briefen.

Sie glauben „links“ zu sein, weil sie den Fisch mit dem Messer essen.

Es ist besser ein Staatssekretariat zu übernehmen als eine Verantwortung.