Helmut Jahn, der aus vierjähriger Haft in ostdeutschen KZ’s zurückkehrte, schrieb diese Verse kurz nach seiner Verhaftung. Vorher war er sieben Jahre lang Soldat gewesen.

An François Villon

Nun, alter Schelm und Bruder Apoll

sitz ich im Loch, wo du so oft gesessen,

und seufze diese leere Zelle voll.

Mit-meinem Leid kann sich kein andres messen:

drei Wochen hab ich Weib und Kind besessen,