Vier Jahre seines Lebens verbrachte Helmut Jahn in einem sowjetzonalen KZ. In dieser Zeit entstanden auch die folgenden Zeilen. Und wie Jahn in Deutschland, so sehen Tausende deutscher Kriegsgefangener in der Sowjetunion ihr "Rhodos" in dem engen Geviert zwischen Wachtürmen und Stacheldraht. Hic Rhodos, hic salta ...

Dies ist mein Rhodos, diese Elendswelt

ist Rhodos, sag ich, und hier muß ich springen.

Das Schicksal hat mich vor die Wahl gestellt,

mich zu erheben oder umzubringen.

Dies ist mein Rhodos, und hier zählen nicht

vergang’ne Taten. O Athen, Athen!