Zwei abendfüllende Filme über das Schicksal der Heimatvertriebenen und praktisches und zweckmäßiges Bauen hat die Bundesregierung bei der Rheinischen Filmproduktionsgesellschaft in Auftrag gegeben.

Vom 29. September bis 5. Oktober findet eine "Woche des deutschen Films" statt. Alle Filmtheater des Bundesgebietes wollen in dieser Woche nur deutsche und keine ausländischen Filme zeigen, darunter 35 Filme der Produktion 1950.

"Jugend dein Beruf" heißt ein Dokumentarfilm der Burg-Film-Produktion, der Eltern und Jugendlichen einen Überblick über die Berufsmöglichkeiten geben will. Auf Wunsch der westdeutschen Landesarbeitsämter wird der Film in allen Kinos des Bundesgebietes gezeigt werden.

Garl Froelich vollendete am 5. September sein 75. Lebensjahr. Der Regisseur, der auf eine fast 50jährige Filmerfahrung zurückblickt, ist mit den Arbeiten für seinen zweiten Nachkriegsfilm "Paulsens sei. Witwe" beschäftigt. Der erste "Drei Mädchen spinnen" wird demnächst uraufgeführt werden. – Hans Moser vollendete kürzlich sein 70. Lebensjahr.

Zur Senkung der Produktionskosten hat die Allegro-Film in München gleichzeitig in einem Atelier mit kaum veränderten Dekorationen zwei Filme gedreht, den Kriminalfilm "Sensation im Savoy" und das Lustspiel "Die Nacht der Sünde".

Außer der Defa wird jetzt auch die sowjetisch lizenzierte Berliner Phönix-Film Spielfilme herstellen. Der erste Film "Die Fahne Brosowikys" handelt von einer Fahne, die sowjetische Arbeiter im Jahre 1928 deutschen Kollegen übergeben und – die von diesen über die Hitlerzeit hinweg gerettet wurde.

Da die Wiederaufführung des 1930 gedrehten Films "Im Westen nichts Neues" nach dem Buch von Erich Maria Remarque in den Vereinigten Staaten ein großer Erfolg war, soll jetzt auch "Der blaue Engel" mit Marlene Dietrich und Emil Jannings wieder auf den Spielplan gesetzt werden.