Soll man es den Buoa Leuten, trotz all des neuen Windes, verübeln, daß sie skeptisch sind? Noch ist ihnen die Produktion durch alliiertes Gesetz verboten. Und im Werk HülsRecklinghausen fielen von acht Buna Straßen mit eker Kapazität von 40 000 t sieben der Demontage zum Opfer; in Ludwigshafen wurde so wahllos demontiert, daß ein Oberblick über künftige Produktionsmöglichkeiten (früher 25 000 Tennen) einfach fehlt. Die Forschungsgrundlage, da; Zentraikautschuklaboratorium in Leverkusen, ist zugunsten Großbritanniens abgebaut worden. Di; Perbunan Anlage im gleichen Werk wurde ebenfalls demontiert.

Nfun wird, halb offiziell, halb inoffiziell, von den Alliierten geprüft, inwieweit eine westdeutsche Bunaproduktion wieder sinnvoll wäre. Soll man wieder aufbauen, eine Million DM investieren, um in Hüls kurzfristig eine Jahresproduktion voi 7000 t zu erstellen? An den Kosten wird es licht scheitern. Bei den hohen Naturkautschukprasen ist Buna konkurrenzfähig. Die Probe auts Exempel haben die Nordamerikaner und die Engländer längst gemacht; haben wir doch von ihren (über ERP) bereits für 3 4 MiM. Dollar synthetischen Gummi eingeführt. Soll man vielleicht noch mehr investieren, alliierten Wünschen naigeben, nachdem diejenigen, die heute Wünsche äußern, noch gestern die Anlagen zerstören ließen? Ob Buna, ob synthetisches Benzin (Scholven hat ein Anfangspermit erhalten), ob mehr Stahl , ob mehr Schiffahrt Freiheit: es ist das gleiche Thema. Die westlichen Alliierten werden vernünftiger, weil sie vernünftiger werden müssen. Wie weit die Wrnunft real gehen wird, kann ers; die Außenministerkonferenz zeigen. Fordert man uns dort auf, unseren Teil zu einer Verbesserung des politischen Klimas beizutragen, so wird es sich doch nur dann zu investieren lohnen, wem diese Aufforderung an das Subjekt Deutschland gerichtet wird und wenn das Objekt Deutschland endgültig der Vergangenheit angehört. Nur auf dieser Basis ist genügend Sicherheit gegeben, daß nicht dem Neu Aufbau eines Tajes der Neu Abbau folgt. Weinstein