HU K: da i heißt in der "V ersieherung:spracbe" also Haftpflicht, Unfall, Kraftfahrzeugversicherung Über die Lage dieifr Versicbeningszweige berichtet im Folgenden der Direktor des HUK Verbandes, Reg fyt a, D. P. Cuntz, Hamburg er bisherige Wirtsdiaftsaufscrrsfung in der allgemeinen Haftpflichtverncher tg ein erfreuliches Ansteigen der Geschäfte. I er ist gleichzeitig eine erhebliche Steiger er Schadenshäufigkeit eingetreten Der bisherige Tarif, aufgebaut auf > I , stiken der Jahre 1930 bis 1933s S £fr£ a Beginn des Krieges den Erfordernissen. 3j ren. Verlauf des Krieges ging zujg Schadensbäufigkeit erheblich zurück fj RM Zeit verzichteten viele Geschädk der "Geldentwertung auf die Verfolg- f Haftpflichtansprüche. Mit der Wahr 1 änderte sich dann die Sachlage grandl— j starkes Ansteigen der Schadensmeldung ß sogar die Vorkriegszahl der Schadensfä ; schritten wurde. Gleichzeitig wirkte sich d Steigerung in der ganzen Wirtstjut au i Haftpflichtversicherung aus: die Er iscj Leistungen in der Haftpflichtve nceiuig ja eng mit den Löhnen und Pieren de schaft zusammen. Die durchschnitt) Ich e Wendungen für den einzelnen Schidnsfall b le gegenüber dem Friedensjahr 19W uf iu<- dreifache. Die Versicherer wa<en d zwungen, die aligemeinen Haftofich f u 50 v. H zu erhöhen, wobei jeiloch jf jin gewissem Umfang Versichert f scbW c m , bisher ausgeschlossenen Obhutsc4en ebilht wurde. DiesePrämienerhöhung macht r aile laufenden Verträgen naturgemäß die ZustVinn ng der Versicherungsnehmer erforderlich. Diefiheit der Versicherungsnehmer hat in Fr~r> >< nis der wirtschaftlichen Norwehdikeit Prämieherhöhung nicht verschIcrsen In der Unfallversicherung hat <n. l< schäftstätigkeit auf gleicher Höhe we ,njähr bewegt. Die Zunahme der Sc" de nc im Frühjahr 1950 in bedenklkhem M fe gesetzt, so daß die Rentabilität der rung immer mehr zurückgeht. Dis Lu<r Untailrisiko hat sich als so sdrwer erwuscn, umai es nur auf ganz schmaler Basis beruht oai 7 die Deckung hierfür aus der allgrnei ui Unfallversicherung herausgenommen wurd ; Jas bedeutet, d:aS heute jeder für Luf besondere Luftonfallversichering muß, zu den Bedingungen, zu d neu der Deuf che Luftpool z. 2 diese Wagnisse übi nehmer bDaß dabei die deutschen Lufturfalforamen im Vergleich etwa zu den amerikam chen eihebLch t der : icn forr as pisei eiie u <?, rtann.

höher sind, liegt leider in der Natur der Verhältnisse begründet.

In der gesamten Haftpflicht- und Uniallversicherung werden die Prämien auf Grund von gedruckten Tarifen erhoben, die im wesentlichen bei allen Versicherern übereinstimmen. Neuerdings zeigt sich das verstärkte Bestreben einzelner Versicherungsnehmer (und Gruppen oder Organisationen von Versicherungsnehmern), für sich. Sondervorteile herauszuholen, obwohl damit gegen den Grundsatz der gleichmäßigen Behandlung aller VersidieEuagsserimer, bei dtnen gleich Voraussetzungen vorliegen ,gem § 2l Versiehe: rungsaufsichtsgesetz, verstoßen wird and außerdem entsprechende Vorschriften der VersidierungsaufSichtsbehörden über das Verbot der sogenannten. "Begiinstigungsverträge" verletzt werden , In der Kiaftverkehrsversicherung besteht bereits seit vielen Jahren ein gesetzlich geordneter Tarif als Festpreis Vorschrift. Die Wahrungs. reform und die hiernach einsetzende lebhafte Steigerung des Verkehrs brachte sine Zunahme der Zahl der Schäden und eine erhebliche Erhöhung der Kosten der einzelnen Schäden mit £ich Bei der Anzahl der Schäden, bezogen auf 1000 Versicherungen, ist der Friedensstaad noch, nicht ganz wieder erreicht; jedoch steigen die Schadensmeldungen fortgesetzt weiter an- Die o en für den Durchschnittsschadenaufwand irn 2<4nen betragen auch heute noch trotz eines hten Rückganges im Jahre 1949 das doppelte Kosten des letzten Friedensjahres. Aus diesen iden Tatsachen in Verbindung mit d;r weiteren at ache, daß sämtliche Versicherer durch die v ahrurigsrefcrm ihrer Rücklagen naiezu ganz beraubt worden sind, wurde eine Erhöhung des gesetzlichen Tarifs bereits im Frühjahr 1949 not¥ endig. Die zuständige Preisbehörde hat diese Erhöhung (jedoch in einer — wie sich heute. e st — ungerechtfertigt optimistischen Ein" Satzung der Schadensentwicklung) nicht in der en den Versicherern beantragten Höhe vor" eiommen. Hierdurch und durch d!e weitere V J cchlechterung des Schadensverlaufs im Jahre l 50 war eine erneute Erhöhung des Tarifs erfot derüch, die am 23. August in Kraft trat. Ob d e Erhöhung, die wiederum nicht den ( u Aschen der Versicherer voll entsprachen hat, ?usrd;dien wird, hängt lediglich von der weiteren Entwicklung der Verkehrs unfälle nid damit ptaktisch von dem Erfolg der Mäßnihmen ab, die üie Behörden in zunehmendem Umfang für die Ve rkehrsünfallverhütung ergreifen. Die wirtschaftliche Bedeutung der HUKBiancheM geht daraus hervor, daß dss gesamte Pr "niemaufkommen zu Ende 1949 rd. 340 Mut DM betrag ea hat und weiter im Ansteigen begriffen ist