Die deutsche Filmproduktion hat in den Jahren von 1946 bis einschließlich 1950 insgesamt 148 Filme hergestellt. An der Spitze der Firmen steht die Real-Film mit sechzehn Filmen. Dann folgt die Junge Film-Union mit zwölf und die Camera-Film mit zehn Filmen. Zwei von den insgesamt sechzig Firmen haben fünf Streifen hergestellt, die meisten anderen kamen über einen Film nicht hinaus.

Im Verleihjahr 1949/50 wurden insgesamt 997 Filme in Deutschland angeboten, wovon 80 deutsche Produktion, 517 Importe und 400 Reprisen waren. In den Jahren 1929 bis 1933 waren von durchschnittlich 270 Filmen pro Verleihjahr 100 deutscher und 170 ausländischer Herkunft.

Hamburgs Kinobesitzer stellen am ersten Tag der "Woche des deutschen Films" 20 000 Plätze kostenlos für Altersheime und Arbeitslose zur Verfügung.

Während der Amerikaner im Durchschnitt jährlich zweiunddreißigmal ins Kino geht und der Engländer dreißigmal, hat die Statistik in Deutschland pro Kopf der Bevölkerung nur elf Kinobesuche im Jahre errechnet.

Im Auftrag des Berliner Magistrats wurde ein Werbefilm "Kennen Sie Berlin?" gedreht, der eine halbe Stunde läuft und vor allem in Westdeutschland gezeigt werden soll.

Der im Auftrag des Hilfswerks der Evangelischen Kirchen in Deutschland von Curt Oertel hergestellte Dokumentarfilm "Es war ein Mensch" zeigt in aller Eindringlichkeit das Schicksal der Heimkehrer, Waisenkinder, hilflosen alten Menschen, der Kranken und Einsamen und die Hilfe, die die Kirche ihnen bringt, unterstützt von Spenden des In- und Auslandes.

Der 1938 von Curt Oertel gedrehte Dokumentarfilm "Michelangelo" ist mit dem Preis des New York City College für schöpferische Leistungen auf dem Gebiet der Dokumentarfilm-Herstellung ausgezeichnet worden.