Was auf der 1. Bundesfachschau des Hotel- und Gaststättengewerbes in Köln (29. September bis 8. Oktober) wichtiger ist, das Schauen oder das Kaufen, ist nicht leicht zu sagen, trifft man doch auf dem Kölner Messegelände ein Gemisch von Messe und Ausstellung – oder: Angebot und Werbung. Man hat nämlich in Köln aus der gewiß nicht abstreitbaren Idee einer Bundesfachschau des Hotel- und Gaststättengewerbes so ziemlich alles herausgeholt, was irgendwie eine wirtschaftliche Verwandtschaft mit der Hotellerie oder dem Schankgewerbe erkennen ließ. Das alles wurde wohlgeordnet, und man präsentiert es und repräsentiert es in dem Augenblick, da diese Branchen zu einer schärferen Kalkulation gezwungen werden.

Von den Hunderten Getränkevariationen bis zu geschmackvollen Nachttischlampen, von den modernen Kellereianlagen bis zur Telefonzentrale, von den stark dominierenden Kühlanlagen bis zum Entwurf einer Hochzeitstafel für Rita Hayworth, von der Milch-Bar bis zu einer interessant-allgemeinen Fremdenverkehrswerbung reicht der Bogen dessen, was die 1. Bundesfachschau in Köln zu einem "vollkommenen Markt" machen, soll. Dür.