Die französische Metropole steht in diesen Tagen im Zeichen der Internationalen Automobil-Ausstellung. In 1100 Ständen liegen 68 Automobilfabriken miteinander im Wettbewerb. Vom Luxus-Reiseautobus bis zum einfachen Hilfsmotorfahrrad zeigt der Pariser Salon alles, was zum Begriff des Kraftverkehrs gehört. In diesem internationalen Milieu sind in diesem Jahr in größerem Umfange auch deutsche Wagen vertreten. Und man muß zugeben, daß die Erzeugnisse der deutschen Automobilindustrie durchaus das Interesse dieser verwöhnten Ausstellungsbesucher zu fesseln verstehen. Starke Aufmerksamkeit findet der Mercedes-Stand, vor allem wird hier der einzige PKW-Diesel der Ausstellung eingehend in Augenschein genommen. Borgward zeigt seinen "Hansa 1500", Opel ist mit dem "Kapitän" und dem "Olympia" vertreten. Auch der Gutbrod-Kleinwagen ist da, desgleichen der neue Porsche-Sportwagen. Der Veritas-Meteor-Rennwagen ist auf seinem Stand immer von neugierigen Besuchern umlagert. Bei den Nutzfahrzeugen steht der Büssing-Omnibus im Mittelpunkt des Interesses. Von den Motorradherstellern zeigen NSU, Zündapp, Imme und Horex ihre Erzeugnisse. Daß der Volkswagen nicht vertreten ist, hat enttäuscht, ww.