Eine Hütte in den italienischen Bergen. Annunziata, ein Bauernweib, bereitet das Abendessen über einem Feuer. Ihre Tochter, Isola, etwa acht Jahre alt, spielt neben ihr.

Annunziata: Nimm dich in acht! Nicht so nah! Eines schönen Tags wirst du ins Feuer fallen, und es wird nichts mehr von dir übrig sein als deine Schuhe, um uns zu sagen, was mit dir geschehen ist. Zieh sie an und bring die Näpfe fürs Nachtmahl!

Isola: Ich spiel aber gern mit dem Feuer! Annunziata: Wie kannst du nur so etwas sagen!

Isola: Ich möchte gern mein Haar hineintauchen. Ganz langsam und sacht, sacht, sacht.

Annunziata: Hab ich dir nicht gesagt, daß es ein böses Ding ist?

Isola: Bruder Franziskus sagt, es ist unser Bruder und eins der besten Dinge auf der Welt.

Annunziata: Na, das – warum singt denn der Star in seinem Käfig auf einmal?