Die Verse von T. S. Eliots „Familientag“ wachsen unmerklich aus der Alltagsprosa heraus, die Handlung erhebt sich in ihren Stockwerken auf dem Parterre der Banalität. Die große Bühne muß – räumlich und im Ton – diese Vielschichtigkeit verfehlen. Das „Theater im Zimmer“ kann sie bewahren. Günther Rennerts sehr bemerkenswerte Hamburger Inszenierung führte den Beweis. Sie stellte (was bei einem englischen Drama das Nötigste ist) alles auf das Wort und ließ es in subtile Schattierungen spannen. Kein lauter Ton, kein Aufschrei, keine