Im internationalen .Luftverkehr sind am 22. Oktober die Winterflugpläne in Kraft getreten. Wenn auch auf gewissen Linien weniger Flüge zur Durchführung gelangen, so kann doch gesagt werden, daß der Flugverkehr in Westdeutschland und mit Berlin sich verbessert hat. Hinzu kommt für Hamburg vor allem, daß das Be- und Entladen der Hamburg anfliegenden Maschinen – bisher wurde dieser „Rampendienst“ für alle sieben ausländischen Gesellschaften von der BEA abgewickelt – nun von der deutschen Flughafenverwaltung ausgeführt werden kann, obwohl davon bisher nur die SAS Gebrauch macht.

Die Part American hat für den Deutschland-Flugdienst viermotorige Clipper (Hamburg, Berlin, Frankfurt, Stuttgart und München) eingesetzt. Ab Hamburg besteht eine tägliche Verbindung nach Berlin-Tempelhof. SAS fliegt Hamburg–Frankfurt zwölfmal wöchentlich; werktags besteht eine Verbindung Hamburg–Düsseldorf. Täglich, außer freitags und sonntags, wird Bremen angeflogen, desgleichen Stuttgart und München. Die BEA bedient täglich sechs Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin. Ferner befliegt sie jeden Tag die Strecke Berlin–Bonn/Köln. Air France hat die deutschen Linien jetzt mit dem Typ Skymaster ausgestattet und damit den Dienst erheblich verbessert. Sie befliegt werktäglich ab Hamburg die Linie Berlin und dienstags und freitags die Strecke Nürnberg–München. Von der Sabena wird ab Hamburg mittwochs und freitags die Linie Düsseldorf bedient, während Swissair täglich ab Hamburg nach Frankfurt und Stuttgart fliegt. Diese Linie wird jetzt über Zürich hinaus bis nach Genf geführt und stellt in Zürich den Anschluß aus Rom, Nizza und Spanien an die Skandinavien-Linie sicher. Dies ist eine günstige Auswirkung der von der Swissair getroffenen Pool-Vereinbarung mit SAS, die mit Beginn des neuen Flugplans anlief. Weitere gemeinsame Routenflüge führt Swissair mit der tschechischen CSA nach Prag, der jugoslawischen JAT nach Belgrad, ferner mit Air France, Sabena und der spanischen Gesellschaft Iberia aus. -zke.