Leo Longanesi: Una vita. (Fdizione Longanestischer Mailand, 155 S.) – Ein Meisterwerk satirischer Zeitkritik: die fingierte Selbstbiographie (in Bildern) eines italienischen Durchschnittsbürgers, nachdem Mitläufer oder Nörgler ist In der graphischen Form bald an George Gross, bald an den Surrealisten, bald an den Neo-Realisten orientiert, aber immer schlagkräftig und pointiert.

Hans Homberg: Die Memoiren des Herkules. (Bernhard Funck Verlag, München. 240 S.) – Das erste Nachkriegsbuch des Autors der „Kirschen für Rom“ Amüsante Glossen zur antiken Mythologie, zugleich Persiflage auf die moderne technische Fachsprache;

Frank B. Gilbreth jr. und Ernestine Gilbreth Carey: Im Dutzend billiger. (Lothar Blanvalet Verlag, Berlin, 274 S., DM 12,–.) – Eine reizende Familiengeschichte, zusammengebastelt aus liebevoll beobachteten Episoden voll amerikanischer Selbstironie und grotesker Situationen,

Edward Streeter: Der Brautvater (F A Herbig Verlagsbuchhandlung [Walter Kahnert], Berlin-Grunewald, 222 S.). – Humorvolle Story vom Vater einer Tochter, die sich selbst an den Mann gebracht hat; gemixt nach Mark Twain und Spoerl, im Geschmack herzhaft und leicht bekömmlich

Mirko Szcwczuk: Meine Tochter Ilona. (Verlag Heinrich Ellermann, Hamburg, 34 Bildgeschichten.) – Das Töchterchen des bekannten Karikaturisten erweist sich in diesen comic strips an Logik ihrem Vater weit überlegen, woraus sich viele drollige Effekte ergeben. Ein Bilderbuch, Kindern und Erwachsenen zum Spaß.