Der Weltsicherheitsrat der Vereinten Nation nen forderte die rotchinesische Regierung auf, zu der Debatte über die chinesische Intervention in Korea Delegierte zu, entsenden. Der chinesische Außenminister Tschou Enlai lehnte dieses Ersuchen ab.

Die UNO-Truppen in Korea konnten ihren Vormarsch fortsetzen. Die chinesischen Truppen, deren Stärke auf 60 000 Mann geschätzt wird, wichen aus, aber sie erhielten gleichzeitig laufend Verstärkung.

Der sowjetische Außenminister Wyschinski erklärte in Washington, er glaube nicht, daß rotchinesische Truppen in Nordkorea im Kampf ständen. Es könne sich nur „um einige Freiwillige“ handeln.

Der amerikanische Generalleutnant Wedemeyer, der im zweiten Weltkrieg Marschall Tschiang Kaischeks Generalstabschef war, sagte, er bezweifle, daß Amerika in einem Krieg jemals Rotchina besiegen könne.

Die Aufständischen Ho Chi Minhs in Indochina setzten ihren Vormarsch gegen Hanoi fort. Der französische Minister für die assoziierten Gebiete Le Tourneau erklärte nach einer Inspektionsreise, er sähe die Lage optimistisch an. Die Verkürzung der Front habe zur größeren Beweglichkeit der französischen Verbände beigetragen.

Tibet rief die Vereinten Nationen an. „Die bewaffnete Invasion“, so hieß es in dem Schreiben über den chinesischen Angriff, „ist ein klarer Fall von Aggression.“

In Nepal, das im Norden an Tibet und im Süden an Indien grenzt, fand, ein politischer Umsturz statt. Der König suchte in der indischen Botschaft Zuflucht. Die Regierung bat Indien um Unterstützung gegen die aufständischen Truppen der Kongreßpartei.