Außenminister Acheson erklärte, die Vereinigten Staaten müßten alles Erdenkliche tun, um zu verhindern, daß durch die Intervention Rot-Chinas in Korea die Welt in eine Tragödie allergrößten Maßes gestürzt werde. Präsident Truman sagte einen Tag später auf eine? Pressekonferenz erneut, daß er nicht daran denke, Außenminister Acheson von seinem Posten zu entfernen.

Die Weigerung der Vereinigten Staaten, Rot-China anzuerkennen, treibe die antikommunistischen Kräfte Asiens in die Arme der Sowjets, erklärte der Leiter des britischen Informationsdienstes in den USA, Charles Campbell.

Der sowjetische Delegierte Malik kündigte im Sicherheitsrat an, daß er gegen die neue Korea-Entschließung der UNO, die den Rückzug der chinesischen Truppen aus Korea verlangt, sein Veto einlegen werde.

Die Kampftätigkeit an der nordkoreanischen Front beschränkte sich auf örtliche Unternehmungen. Der hereinbrechende Winter bereitet den amerikanischen Truppen außerordentliche Schwierigkeiten. Der Schnee liegt teilweise drei Meter hoch, es herrschen 20 Grad Kälte, und die Versorgung muß oftmals aus der Luft erfolgen. In Südkorea nahm die Partisanentätigkeit zu. Es gelang den dortigen Kommunisten, die Stadt Chunchon südlich des 38. Breitengrades zu erobern.

Die sowjetamtliche TASS-Agentur berichtet! von einem amerikanisch-japanischen Vertragsentwurf, der eine dreißigjährige Besetzung Japans vorsehe. Ein Sprecher des USA-Außenministeriums erklärte, diese Darstellung sei „absolut falsch“.

San Salvador legte der UNO-Vollversammlung einen Entschließungsentwurf vor, in dem gefordert wird, den Angriff Rot-Chinas auf Tibet zu verurteilen.

Die Aufständischen in Indochina konnten weitere Erfolge erzielen. Die französischen Truppen beherrschen praktisch nur noch ein Drittel des Landes, Der französische Minister für die assoziierten Staaten, Letourneau, sagte, nach Eintreffen neuer Verstärkungen werde es den französischen Streitkräften gelingen, Indochina von den Rebellen zu säubern.