Walter Georgll: Klaviermusik. Zweite, umgearbeitete und erweiterte Auflage (Atlantis-Verlag, Zürich und Freiburg i. Br.; 655 S., zahlr. Notenbeispiele). – Dieses einzigartige Lehr- und Lesebuch hat gleichen Wert für den Musiker wie für den klavierspielenden Musikfreund, dem es um tieferes Eindringen in die schöpferischen Wurzeln der Klavierkomposition und ihre Verzweigung über alle beteiligten Generationen und technische Entwicklungsstadien zu tun ist. Dem Material nach nahezu lückenlos, in der Sachkenntnis umfassend, im Vortrag selbst bei den diffizilsten Untersuchungen fesselnd, gehört das Buch zu den wichtigsten Erscheinungen der neueren Musikliteratur überhaupt.

Bernard Paumgartner: Mozart. IV. Auflage (Atlantis-Verlag, Zürich und Freiburg i. Br., 555 S., 7 Abb. u. Verzeichnis der wichtigsten Werke, Leinen). – Der langjährige Leiter des Salzburger Mozarteums schreibt aus gründlicher praktischer Erfahrung als Interpret und aus engster geistiger und landschaftlicher Nähe. Darum eignet seinem Mozartbuch eine Wärme der Sprache, die dem Leser den Reichtum des Stoffes, der ihm dabei geboten wird, fast gar nicht zum Bewußtsein kommen läßt. Eines der seltenen Beispiele für allgemeine Lesbarkeit eines wissenschaftlichen Quellenwerks ohne gewollte "Volkstümlichkeit".

Hans Engel: Deutschland und Italien in ihren musikgeschichtlichen Beziehungen (Gustav Bosse Verlag, Regensburg; 283 S. mit vielen Abbildungen und Notenbeispielen). – Die bekannten Tatsachen werden in ihren einzelnen geschichtlichen Phasen untersucht und lebendig zu einleuchtender Anschauung gebracht, von den Anfängen bis in die Gegenwart.