Es geht um die Hypothekenzinsen

Wie die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sparkassen- und Giroverbände und Girozentralen (Frankfurt/M.) mitteilt, ist von den Sparkassen nicht beabsichtigt, wegen der kürzlich in Kraft getretenen Erhöhung der Spareinlagenzinsen um 1/2 v. H. nunmehr auch die Hypothekenzinssätze heraufzusetzen. Dazu heißt es: "Die aus Kreisen der Hypothekenbanken stammende anderslautende Meldung trifft nicht zu. Die Sparkassen sind auch nicht durch die Erhöhung des Spareinlagenzinssatzes in eine Zinsklemme geraten, sondern können bei dem derzeitigen Diskontsatz den Mehraufwand an Einlagenzinsen in der Regel aus den Einnahmen des kurzfristigen Geschäfts decken," Ganz vereinzelt hätten einige Sparkassen vorsorglich, wegen der unübersichtlichen Kapitalmarktlage, eine Zins regulierung in Aussicht genommen, um die Entwicklung der nächsten Monate abwarten, zu können. Es stehe also noch nicht fest, ob überhaupt und in welchem Umfang eventuell bei diesen Kassen eine Heraufsetzung des Hypotheken Zinssatzes erfolgen wird. Die in der Notiz der Hypothekenbanken behauptete Erhöhung des Satzes bis zu 3 v. H. sei völlig aus der Luft gegriffen.

Gegenwärtig sind Verhandlungen über eine Erhöhung des Pfandbrief Zinssatzes im Gange, Die Sparkassenorganisation hält eine Änderung der bisherigen Zinsen mit Rücksicht auf die Folgen für den Wohnungsbau und den Hausbesitz wie auch für die sonstige Investitionstätigkeit, nicht für angebracht. egs.