Die Alliierte Hohe Kommission hat neue Erleichterungen für ausländische Kapitalanlagen bekanntgegeben. Die Bank deutscher Länder, ist nach der neuen Regelung ermächtigt, eine „allgemeine Genehmigung“ für die Übertragung von ausländischen DM-Guthaben auch an andere nicht in Deutschland lebende Personen zu erteilen. Die BdL kann den neuen Inhabern genehmigen, diese Beträge in Wertpapieren, die von öffentlich-rechtlichen Körperschaften ausgegeben worden sind, sowie in allen börsengängigen Werten anzulegen. So erworbene, Vermögenswerte können auch gegen DM veräußert werden.

Mit einer Sondergenehmigung der BdL können die ausländischen, Besitzer von Sperrguthaben auch Wertpapiere erwerben, die an den Börsen nicht notiert werden. Sie können sich auch an diesen Unternehmen beteiligen. Ferner können diese Beträge für den Kauf von Grundbesitz, den Bau oder Wiederaufbau von Gebäuden und für die Gewährung von DM-Darlehen verwendet werden.