Der Verlust des großen Flottenbestandes und die Schwierigkeiten der Wiederaufbaufinanzierung zwangen die Hamburg-Südamerikanische Dampfschiffahrts-Gesellschaft (gegen die Stimmen der Kleinaktionäre) zur Umwandlung des Unternehmens durch Vermögensübertragung auf die Kommanditgesellschaft Eggert & Amsinck, der seit langem 75 v. H. des Aktienkapitals der Hamburg-Süd gehören. Damit hat eine alte Reederei, die in allen Teilen der Welt einen guten Ruf genoß, ihr Ende gefunden. Ihre Tradition aber wird – voraussichtlich sogar unter Beibehaltung des Namens – die Eggert & Amsinck KG. fortsetzen. Kommanditisten sind neben der Hamburger Vereinsbank die Hamburger Firmen Nottebohm & Co. und Theodor Wille sowie die Bielefelder Firma Dr. Oetker.

Der erste Neubau der Hamburg-Süd, die von der Howaldts-Werke A. G., Hamburg, erbaute, 6300 BRT große „Santa Ursula“ (am 24. März absolviert sie ihre Probefahrt), wird bereits am 5. April nach der Ostküste Südamerikas auslaufen. Der zweite Neubau, MS „Santa Elena“, wird die erste Ausreise am 24. Mai nach Rio de Janeiro, Santos, Montevideo und Buenos Aires antreten... –zke.