Kurt Kluge: Die gefälschte Göttin und andere Er-

zählungen (Engelhornverlag Adolf Spemann, Stuttgart, 184 S., Leinen DM 6,80). – Gedanken- und humorvolle Novellen des Dichters, der den „Herrn Kortüm“ schuf. Geballte Dramatik und spielerische Leichtigkeit zu einem Ganzen gebunden. Jede der fünf, zum Teil noch unbekannten Erzählungen eine pralle Köstlichkeit:

Ernst Heimeran: Grundstücke gesucht. Ein Traum

und seine Wirklichkeit (Verlag Ernst Heimeran, München, 168 S., Leinen DM 6,50). – Der Münchener Feuilletonist, Sammler und Verleger plaudert amüsant und offenherzig von seinen Kümmernissen und den vielen Überraschungen beim Kauf des langersehnten eigenen Grundstücks samt Haus. Personen des vergnüglichen Spiels: seine Familie.

Wilhelm Speyer: Wie wir einst so glücklich waren

(im Jan Thorbecke Verlag, Lindau/Bodensee, mit Zeichnungen von Wilhelm Preetorius, 110 Seiten, Leinen DM 4,20). – Der Autor des unvergeßlichen Jungenromans „Kampf der Tertia“ hat diese hauchzarte, in sanfte Wehmut gehüllte Novelle seiner Jugendjahre jetzt, nach seiner Rückkehr in die Heimat, neu bearbeitet. Ein reizvolles Bändchen, ausgezeichnet illustriert.

James Thurber: Achtung, Selbstschüsse! Eine neue