Die „Erste Bundesgartenschau Hannover 1951“ soll nach dem Erfolg der vorjährigen Veranstaltung in Stuttgart zu einem weiteren überzeugenden Leistungsbeweis der deutschen Gärtnerschaft werden sowie die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung des Gartenbaus bestätigen. Am 21. April wird Frau Elli Heuss-Knapp, die Gattin unseres Bundespräsidenten, die Veranstaltung eröffnen, die auf dem 20 ha großen Freigelände an der Stadthalle und in 13 Sonderschauen stattfindet. Tausende von Stiefmütterchen, Vergißmeinnicht und Tulpen, gefolgt von den Alpenrosen, werden in ihrer vielfältigen Buntheit die Besucher grüßen. Ein Raritätenkabinett besonderer Art dürfte der neben dem Brunnenhof gelegene Irisgarten sein, der Schwertlilien aus aller Welt enthält. Hier stellen sich die neuesten Züchtungen der letzten Jahre vor: Blumen von ungeahnter Schönheit. Unumstrittene Königin aber soll auch in Hannover die Rose sein. 130 Sorten werden um die Gunst der Besucher aus dem In- und Auslande werben. K.H.L.