„Man solle nicht über Nacht das amerikanische Schulsystem nach Deutschland und Japan verpflanzen“, erklärte der Generalsekretär der Katholischen Erziehungsgesellschaften der Vereinigten Staaten, Monsignore Frederick G. Hochwalt, in Cleveland. sei ein schwerer Fehler, Deutschland und Japan ein amerikanisches Erziehungssystem aufzudrängen, wenn es die Bevölkerung nicht wünsche, Monsignore Hochwelt war nach dem Krieg Berater der amerikanischen Armeee in Erziehungsfragen für Deutschland und Japan und stellte in der gleichen Rede in Cleveland fest, daß die Reorganisation des deutschen Schulwesens „mehr als gute Fortschritte“ gemacht habe.

Die Stadtverwaltung von Helmstedt hat beschlossen, so schnell wie möglich alle notwendigen Schritte zur Errichtung einer Universität in Helmstedt zu unternehmen. Bundeskanzler Adenauer und der niedersächsische Ministerpräsident Kopf befürworteten das Projekt, Helmstedt war schon einmal – und zwar von 1576 bis 1810 – Universitätsstadt.

„Kunst der Kirche“, eine internationale Ausstellung, die vom Konvent der Arbeitsgemeinschaften für kirchliche Kunst veranstaltet wird, wurde im Charlottenburger Schloß eröffnet. Unter den Bildern und Plastiken befinden sich Werke von Barlach, Beckmann, Alfred Kubin und Käthe Kollwitz.

Eine „Festwoche des volksdemokratischen Films“ soll vom 1. bis 8. Juni im Ostsektor von Berlin stattfinden. Anläßlich dieser Festwoche sollen neun Filme aus Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn, Bulgarien, Rumänien und China für Deutschland erstaufgeführt werden.

Zum „besten Film des Jahres“ wurde der amerikanische Film „All about Eve“ unter der Regie von Joseph L. Mankiewicz von der Amerikanischen Filmakademie erklärt und mit einem „Oscar“ ausgezeichnet. Einen „Oscar“ für die beste schauspielerische Leistung des Jahres erhielten Jose Ferrer und Judy Holliday.

Königin Friederike von Griechenland eröffnete den Internationalen Frauenkongreß in Athen. An dem Kongreß nehmen 22 Staaten teil.