Seit dem Jahre 1926 bringen die Vereinigten

Papierwerke Nürnberg – vor 50 Jahren begannen sie mit der Herstellung von Toilettenpapier– ihre Camelia-Erzeugnisse auf den Markt. Daraus entstand dann eine scharfe Konkurrenz zwischen dem Zellstoff- und Textilgewebe für hygienische Zwecke, wobei im Laufe der Jahre die Verwendung von Zellstoff immer größeren Raum gewonnen hat. So bürgerte sich z. B. das Papiertaschentuch, besonders bei Erkältungen, ein, weil es, nach dem Gebrauch vernichtet, die Ansteckungsgefahr fast ausschließt. Ebenso bietet die Zellstoffwindel für Säugling und Mutter außerordentliche Annehmlichkeiten. Die Hauptbetriebsstätte der Vereinigten Papierwerke liegt in Heroldsberg bei Nürnberg, wo mittels modernster Maschinen das Rohprodukt, die Zellulose, zunächst zerkleinert und dann als Brei gekocht wird, am unter großer Hitzezuführung zu hauchdünnen Mullstreifen ausgewalzt zu werden. 1937 wurden dem Hauptbetrieb die Werke Forchheim und Stadtsteinach angeschlossen, in denen Verpackungsmittel sowie Rohpapiere produziert werden. 1949 richtete man in Walsum am Niederrhein ein weiteres Verarbeitungswerk zur Versorgung des nordwestdeutschen Gebietes mit Zellstoff watte-Erzeugnissen ein. Im Vergleich zu 1939 hat sich die Gesamtproduktion um 50 v. H. erhöht F.

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Vom Nah- und Mittelost-Verein, Hamburg, der sich seiner Aufgaben mit Tatkraft annimmt, wurde im Rahmen einer festlichen Gründungsversammlung ein Türkei-Ausschuß gebildet.