Ein Osteuropa-Institut wird im Sommersemester 1951 an der Westberliner „Freien Universität“ mit seiner Tätigkeit beginnen. Das Institut soll die Arbeit der Osteuropa-Institute der Universitäten Breslau und Königsberg fortsetzen.

Ernst Robert Curtius, Ordinarius für Romanistik an der Universität Bonn, wurde 65 Jahre alt. Er wurde durch seine 1932 erschienene Arbeit „Deutscher Geist in Gefahr“ bekannt; eine lange Freundschaft verband ihn mit André Gide und Paul Valéry. Nach dem zweiten Weltkrieg erschien sein Buch „Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter“.

„Italienische Kunst der Gegenwart“ – eine Ausstellung von Gemälden, Aquarellen und Graphik, die zum ersten Male nach dem Kriege in Deutschland einen Überblick über das Kunstschaffen Italiens gibt, wird am 21. April in der Hamburger Kunsthalle eröffnet. Die Ausstellung steht unter dem Patronat des italienischen Außenministers Graf Sforza.

Eine Methode zur Herstellung farbiger Röntgenaufnahmen entwickelte der englische Röntgenologe Dr. G. E. Donovan. Farbige Röntgenbilder sind von besonderem Wert, weil man durch die Farbunterschiede auf die Gewebefestigkeit des menschlichen Körpers schließen kann.

In den arabischen Ländern wird für einen Fonds geworben, aus dem die Erhaltung der baufällig gewordenen Moschee El Hamm in Medina – der Grabstätte Mohammeds – bestritten werden soll.

Das erste Autofernsehgerät hat sich ein New Yorker Kraftwagenbesitzer in seinen Wagen einbauen lassen. Die Antenne ist im Gepäckraum montiert, während der Bildschirm an der Rückseite des Vordersitzes angebracht ist, so daß der Fahrer die Fernsehbilder nicht sehen kann.