Die Rosenthal-Porzellan-AG., Selb, gab kürzlich bekannt, daß bei ihr das Inland- und auch das Auslandgeschäft erheblich ausgeweitet werden konnten. Bestände sind bei diesem Unternehmen, das zu den führenden Betrieben der westdeutschen Porzellanindustrie gehört, kaum noch vorhanden. Es mußten infolgedessen längere Lieferfristen eingeführt werden. Betrug der Exportanteil des Unternehmens in den ersten Monaten dieses Jahres bereits 32 v. H., so konnte er jetzt auf 50 v. H. erhöht werden. Die Belegschaft der Rosenthal-Porzellan-AG. mußte infolge der gestiegenen Inland- und Auslandaufträge um 10 v. H. auf 6000 gesteigert werden.

In der Bilanz der Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG., Hohenberg, erscheint per 31. Dezember 1950 ein Rohverlust von 44 800 DM, der sich um eine Sonderabschreibung auf 163 000 DM erhöht und durch den Gewinnvortrag aus 1949 auf 152 000 DM ermäßigt. 1951 wurde eine Kapitalerhöhung um 0,6 Mill. DM auf nunmehr 2,4 Mill. DM vorgenommen. Das Unternehmen ist voll beschäftigt.

Die Industriekreditbank AG, Düsseldorf, schließt ihr zweites Geschäftsjahr zum 31. März 1951 ohne Gewinn und Verlust ab. Die langfristigen Ausleihungen betragen 278 Mill. DM, die Guthaben bei Kreditinstituten 8,1 Mill. und bei der Landeszentralbank 1,1 Mill. DM. Das Grundkapital wurde auf 18 Mill. DM erhöht, die Rücklagen betragen 0,67 Mill. DM.

Mit einem Reingewinn von 1,1 Mill. DM schließt die Bilanz der Harburger Gummiwarenfabrik Phoenix AG., Hamburg-Harburg, per 31. Dezember 1950. Nach Vortrag von 0,36 Mill. auf neue Rechnung genehmigte die HV 6 v. H. Dividende für das 79. Geschäftsjahr. Das AK beträgt unverändert 12 Mill., die Rücklagen 7,8 Mill. DM. Das Umlaufvermögen ist mit 34,3, die Verbindlichkeiten sind mit 10,8 Mill. DM ausgewiesen.

Auf der HV der Schultheiß-Brauerei-AG., Berlin, wurden die Abschlüsse vom 1. September 1944 bis 31. August 1950 genehmigt. Das AK wurde im Verhältnis 4 : 1 von 67,68 auf 16,92 Mill. DM umgestellt. Die Bilanz per 31. August 1950 schließt ohne Gewinn und Verlust. Trotz steigendem Absatz in 1950 ist die Kapazität des Unternehmens nur unzureichend ausgenutzt.

Die Remington Rand Inc. hielt in der Zeit vom 17. bis 29. September in London eine Absatzkonferenz der Verkaufsleiter der acht europäischen Länder ab, in denen Remington Rand Zweigstellen unterhält. Das Unternehmen, in Deutschland durch seine Buchungs- und Büromaschinen bekannt geworden, wird demnächst mit einem neuartigen elektrischen Rasierapparat auf den Markt kommen.