Christian Morgenstern: Sausebrand und Maus nachher. Ein Kinderliederbuch (Gerhard Stelling Verlag, Oldenburg, 16 S.).

übermütig-weise Kinderverse aus dem Nachlaß des Dichters der „Galgenlieder“, dem Struwwelpeter ebenbürtig zur Seite stehend, aber ohne dessen pädagogischen Ehrgeiz. Mit großfigurigen bunten Zeichnungen von Martin Koser und Ruth Koser-Michaels

Paul Rosié: Sing-Sing-Singsang. Songs (F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung, Berlin-Grunewald, 78 S., 3,90 DM).

Das erste Buch des hochbegabten satirischen Zeichners: parodistische Songs in amerikanischer Manier auf amerikanische Themen, und Figuren, mit bewußter Anlehnung an Ringelnatz, Mehring und Brecht, aber durchweg mit eigenem Ton und scharfem Witz.

Eugen Roth: Die Frau in der Weltgeschichte (Carl Häuser Verlag, München, 95 S., Leinen 7,60 DM).

Kecke Plaudereien in Versen quer durch Altertum, Mittelalter und Neuzeit von Eva bis zu den Girls von heute. Mit ironischem Witz wird die Anfechtbarkeit der überlieferten guten Eigenschaften enthüllt.

Karl Valentin: Der Knabe Karl (Paul Steegemann Verlag, Berlin, 31 S., 2,00 DM).