Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung hat Gottfried Benn den Georg-Büchner-Preis für 1951 zuerkannt als einem „deutschen Dichter europäischen Formats, dessen revolutionierender Einfluß auf Sprache und Dichtung unserer Zeit unbestritten und in stetem Wachsen begriffen“ ist.

Der 54. Deutsche Ärztetag in München forderte die Errichtung eines Bundesgesundheitsministeriums sowie eine Vertretung der Ärzteschaft in den Rundfunkräten und der Filmselbstkontrolle. Ferner empfahl er eine Urabstimmung über einen vierundzwanzigstündigen Proteststreik gegen die „unsoziale Ausbeutung der ärztlichen Arbeitskraft“.

Sowjetzonale Nationalpreise 1. Klasse erhielten Martin Andersen-Nexö, Wolfgang Staudte, Anna Seghers und Bert Brecht, der vor kurzem österreichischer Staatsbürger wurde.

Der erste Weltkongreß für das Laienapostolat begann Sonntag in Rom. Mehr als 1000 Vertreter katholischer Laienorganisationen aus 60 Ländern nehmen daran teil, darunter 131 Exilvertreter aus den Ostblockländern.

Mit einem Verdi-Konzert in dem wiedereröffneten Kolosseum, das Stahltribünen für 5000 Zuschauer erhalten hat, begann der „Römische Oktober“.

Ein unbekanntes „Lied ohne Worte“ von Felix Mendelssohn aus dem Jahre 1841 wurde von dem Leiter der Oxforder Musikbibliothek im Autographenalbum der Fürstin Liechtenstein aufgefunden und herausgegeben.