In Korea haben die alliierten und kommunistischen Verbindungsoffiziere in Panmunyon ein Abkommen über die Wiederaufnahme der Waffenstillstandsverhandlungen unterzeichnet. Das Abkommen sieht die Einrichtung von neutralen Zonen mit einem Radius von jeweils drei Meilen um Kaesong und Munsan, den beiden Verhandlungshauptquartieren, vor.

Die USA halben die Sowjetunion durch ihren Botschafter Allan Kirk ersucht, auf den Abschluß eines Waffenstillstandes in Korea hinzuwirken und gleichzeitig auf die schweren Folgen hingewiesen, die ein Zusammenbruch der Verhandlungen nach sich ziehen würden. Wyschinski lehnte dieses Ersuchen in einer Note ab.

In Washington wurden die Explosionen zweier Atombomben bekanntgegeben. Im Rahmen taktischer Atomwaffen-Manöver wurde im Wüstengebiet von Nevada eine sogenannte „Baby-Atombombe“ ausgelöst. Wenige Stunden später gab das Weiße Haus bekannt, daß auch in der Sowjetunion eine weitere Explosion stattgefunden habe.

Norwegen wies eine sowjetische Protestnote zurück, in der gegen die Überlassung norwegischer Marinestützpunkte an die Atlantikpaktstaaten protestiert wurde.

Der republikanische Senator Robert Taft gab bekannt, daß er für die republikanische Präsidentschaftsnominierung kandidieren werde.

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Liaquat Ali Khan, der Ministerpräsident von Pakistan, ist auf einer Versammlung in der Grenzstadt Rawalpindi ermordet worden. Der ehemalige Ministerpräsident galt als ein aufrichtiger Freund Großbritanniens. Sein Nachfolger wurde der ehemalige Generalgouverneur des Landes, Kahwwaja Nazimuddin.