Wolf von Niebelschütz: Sternenmusik (Suhrkamp Verlag, Frankfurt a. Main, 142 S., Leinen DM 9,50.)

Die gesammelten Gedichte (1942–1951) des Erzählers, in dem bereits Josef Weinheber den wortmächtigen Dichter erkannte. Die Nähe der lyrischen Sprache zur Musik wird von Niebelschütz in weitgespannten Zyklen ausgemessen, die die dreisätzige Form des Konzerts ins Strophische übertragen.

Bertolt Brechts Hauspostille (Suhrkamp Verlag, Frankfurt a. Main, 164 S., DM 4,80.)

Die schon klassisch gewordene Song-Sammlung von 1927, längst eine Rarität auf dem Büchermarkt, nun als Band IV der neuen „Bibliothek Suhrkamp“ mit den Noten und Anleitungen der ersten Ausgabe.

Peter Paul Althaus: In der Traumstadt (Stahlberg Verlag, Karlsruhe, 80 S., Leinen DM 6,50.)

Der westfälische Schwabinger hat sich mit seinen Traumstadt-Songs neben Brecht behauptet: In der gleichen gläsernen Ironie, aber statt der Aggressivität eine fast Prévertsche Verbindlichkeit.

Federico Garcia Lorca: Gedichte (Rowohlt Verlag, Hamburg, 103 S., DM 8,50.)