„Gegen die Förderung der künstlerischen Exponenten des nationalsozialistischen Regimes von Seiten des Bayrischen Staates“ hat der Deutsche Künstlerbund bei der Bundesregierung und der Bayrischen Staatsregierung protestiert. Der Bayrische Staat habe „jenen Künstlern“, deren Wirken es in den Jahren des Dritten Reiches zu verdanken sei, daß „Deutschland auf kulturellem Gebiet in die letzte Reihe der europäischen Nationen“ geraten wäre, Räume zu einer Ausstellung im „Haus der Kunst“, München, überlassen.

*

Als eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine Reform des höheren Schulwesens nannten die Vertreter des Deutschen Philologenverbandes die Beseitigung der wirtschaftlichen Not der Lehrerschaft. Auf dem Deutschen Philologentag in Bonn wurde erklärt, daß die geistig-sittliche Erneuerung für Deutschland genau so wichtig sei wie Kohlenausfuhr und Stahlerzeugung.

*

Zwei berühmte Gemälde, darunter die „St. Katharina“ von Rubens und eine Landschaft des holländischen Malers Barend Cornelis Koekkoek, sollen in nächster Zeit aus dem Kunstmuseum in Los Angeles wieder an die Städtische Kunstsammlung Düsseldorf zurückgegeben werden. Die Bilder waren – nach einer Erklärung des amerikanischen Museums – aus ihrem Evakuierungslager im Sauerland nach Amerika gebracht worden, da sie ein US-Soldat 1945 von einem Privatmann als „Souvenir gekauft habe“. Der Name des Soldaten wurde in der Erklärung nicht bekanntgegeben.

*

„Kleinmeister, niederländische Gemälde und französische Zeichnungen des siebzehnten und achtzehnten Jahrhunderts“ heißt eine Ausstellung, die am 25. November im Schloß Celle eröffnet wird. In der Ausstellung werden Gemälde von Breughel und Steenwyck gezeigt.