Hermann Hesse: Die Morgenlandfahrt (Suhrkamp Verlag. Frankfurt am Main, 124 S., 3,80 DM.)

Die Erzählung von 1922, in der der Dichter zum erstenmal Zeitkritik durch Schilderung eines utopischen Unternehmens übt und die er selbst als eine Vorform des „Glasperlenspiels“ betrachtet, eröffnet nun als Band I die wertvolle kleine „Bibliothek Suhrkamp“.

Theodore Dreiser: Eine amerikanische Tragödie (Ro-Ro-Ro-Taschenbücher 37/38, Rowohlt Verlag, Hamburg, 507 S. 3,60 DM.)

Der gewaltige sozialkritische Roman von 1925, einer der ersten, in denen die öffentliche Moral Amerikas rigoros unter Anklage gestellt wurde, in ungekürzter, ungemein wohlfeiler Ausgabe.

Pearl S. back: Ostwind – Westwind (Ro-Ro-Ro-Taschenbuch 41. Rowohlt Verlag, Hamburg, 147 S., 1,80 DM.)

1930 zuerst erschienen: Der Gegensatz von Abendland und Fernem Osten im Gleichnis des Eheromans der Kuin-lan und des westlich orientierten chinesischen Arztes. Das früheste der Werke, in denen die amerikanische Erzählerin ihre unvergleichliche Einfühlung in das chinesische Wesen bewies.

Coletta: La Seconde (Die Andere) (Paul Zsolnay Verlag. Wien, 242 S.)