Gewinnabschlüsse bei Orenstein & Koppel. Die HV der Orenstein-Koppei und Lübecker Maschinenbau AG. billigte die Abschlüsse für die Zeit vom 1. Januar 1948 bis 31. Dezember 1950. Das AK wurde im Verhältnis 10:4 von 26 Mill. RM auf 10,4 Mill. RM umgestellt (8,92 Mill. Stammaktien und 1,48 Mill. – Vorzugsaktien) Die Rücklagen beliefen sich am 31. Dezember 1950 auf 4,58 Mill. DM. Aus dem Gewinn für 1948/49 von 194 000 DM wurde eine Vorzugsdividende von 5 v. H. auf die Vorzugsaktien für die Jahre 1944 bis Juni 1948 (im Verhältnis 10:1 umgestellt) und 5 v. H. Vorzugsdividende auf die Vorzugsaktien für 1948/49 ausgeschüttet. Aus dem Reingewinn für 1950 erhielten ebenfalls die Vorzugsaktien 5 v. H. Dividende, der Rest von – 8 890 DM wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Kapitalerhöhung bei der DEA. Die Deutsche Erdöl-AG. schlägt ihrer auf den 19. Dezember einberufenen HV. die Ausgabe von25 Mill. DM 6 1/2prozentiger Wandelschuldverschreibungen vor, die nach Ablauf von drei Jahren gegen Zuzahlung eines noch festzusetzenden Barbetrages in Aktien im Verhältnis 1:1 umgetauscht werden können. Zur Sicherung des unentziehbaren Umtauschrechtes soll gleichzeitig eine bedingte Kapitalerhöhung beschlossen werden. Das Emissionskonsortium steht unter Führung der Norddeutschen Bank in Hamburg.

Reichswerke stellen 2:1 um. Die Reichswerke AG. für Erzbergbau und Eisenhütten, Berlin, wird ihrer auf den 19. Dezember einberufenen HV. vorschlagen, das Kapital von 400 Mill. RM im Verhältnis 2:1 auf 200 Mill. DM umzustellen. Eine gesetzliche Rücklage von 105 Mill. RM ist als Puffer für die seit der Währungsreform eingetretenen und noch zu erwartenden Verluste eingesetzt. Die Demontagen im Erzgebiet von Salzgitter kommen in Wertminderungen auf der Aktivseite in Höhe Von 226,4 Mill. RM zum Ausdruck. In der DM-Eröffnungsbilanz erscheint das Anlagevermögen mit 317,4 Mill. DM und das Umlaufvermögen mit 29 Mill. DM.

30 Jahre „Gemeinschaft der Freunde Wüstenrot Die älteste private deutsche Bausparkasse, die „Gemeinschaft der Freunde Wüstenrot“ (GdF), besteht jetzt 30 Jahre. Am Stichtag der Währungsumstellung waren 82 298 Verträge mit einer Vertragssumme von 1,361 Mrd. RM abgeschlossen. Bis dahin waren an rund 30 000 Bausparer. 33 Mill. RM Baugelder bereitgestellt worden. Nach der Währungsreform ging der Aufstieg sehr schnell weiter: bis zum 30. September 1951 konnte das Unternehmen 146 707 Verträge mit einer Summe von 2,303 Mrd. DM abschließen. Seit Bestehen der GdF wurden bereits 43 211 Verträge mit 501,6 Mill. Mark erfüllt.

Württembergische Cattunmanufactur, Heidenheim an ler Brenz. Wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht, konnte trotz der konjunkturellen Schwankungen die Vollbeschäftigung beibehalten und außerdem eine erhebliche Produktionssteigerung erreicht werden. Die Exporte haben sich gegenüber dem Vorjahr um mehr als 150 v. H. erhöht. Der einschließlich Vortrag ausgewiesene Gewinn von 825 000 DM soll zur Verteilung> einer Dividende von 6 v. H. verwandt werden.

Internationale Föderation der Stoffdruckereien. Die 1946 von französischen, britischen, belgischen, italienischen, holländischen, schweizerischen, schwedischen und deutschen Fachleuten gegründete Vereinigung regte auf einer Tagung in Paris die Bildung einer Gruppe junger Stoffdrucker an. Sie wurde in Deutschland von zwölf jungen Unternehmern im Januar gegründet. Ihr Sprecher ist Heinrich Habig jr. Erde Oktober wurde unter Teilnahme aus Frankreich, Italien, Schweden, der Schweiz und Österreich eine erste Tagung der „Jungen Stoffdrucker“ durchgeführt Sie beschäftigte sich in der Hauptsache mit Ausbildungsfragen und brachte Betätigungen. der Heinrich Habig AG. in Herdecke/Ruhr, der Textilingenieurschule in Krefeld und u. a. der Modefachschule, Krefeld.

Neuer Kombinations-Pkw. Von der Goliath-Werke GmbH., Bremen, wird der bekannte Goliath-Pkw GP 700 jetzt auch als Kombinationswagen geliefert.