Die Berlinische Lebensversicherungs-Gesellschaft AG, Alte Berlinische von 1836, hat ihre erste Hauptversammlung abgehalten, auf der jedoch noch keine Bilanzen vorgehen weiden konnten. Der umzustellende RM-Schlußbestand für Westdeutschland und West-Berlin belief sich am 21. Juri 1948 auf 530 Mill. RM, aus denen nach der Umstellungstabelle 317 Mill. DM geworden sind. Im Neugeschäft konnte bis Ende Oktober 1951 ein Antragseingang von 265 Mill. DM verzeichnet werden.

Deutsche Gasolin AG., Berlin. Nach Vorlage der Geschäftsberichte über die Zeit vom 1, Januar 1948 bis 31. Dezember 1949 genehmigte die HV der Deutsche Gasolin AG. die Umstellung des AK. im Verhältnis 10:8 von 16.5 Mill. RM auf 13,2 Mill. DM. Zum 31. Dezember 1941 wurde ein Verlust von 1,367 Mill. DM ausgewiesen, der aus neue Rechnung vorgetragen wird.

Die HV der Harburger Eisen- und Bronzewerke AG, Hamburg-Harburg, genehmigte die Abschlüsse vom 1, Janua-1948 bis 31. Dezember 1950. Nach Umstellung des Grundkapitals im Verhältnis 1:1 auf 2,55 Mill. DM ist im verlängerten Geschäftsjahr per 31. Dezember 1949 ein Gewinn von 0,08 Mill. DM erzielt worden, der sich um den Gewinn zum 31. Dezember 1950 auf 0,105 Mill. DM erhöht, aus den eine Dividende von 4 v. H. ausgeschüttet wurde.

Erfreuliche Exporte bei Schering. Auf ihrer Hauptversammlung berichtete die Schering AG., Berlin, im Rahmen ihres Geschäftsberichts auch über die Bemühungen, die frühereStellungauf den Auslandsmärkten zurückzugewinnen. Wie erfolgreich diese Anstrengungen waren beweist, daß heute etwa 40 v. H. der Produktion bereit; wieder exportiert werden. Erhebliche Aufwendungen werden für die Forschungsarbeit gemacht. Sie seien aber notwendig, weil sich nach der Enteignung der Patente und der allgemeinen Exportbehinderung auch im pharmazeutischen Geschäft im Ausland eine starke Konkurrenz entwickelt habe. Die Schering AG. bemüht sich, auch die Auslandsmärkte wiederzugewinnen, in denen die Warenzeichen verloren gingen, und hofft, daß die Ergebnisse ihrer Forschung dazu beitragen werden, recht bald die alte Produktion in pharmazeutischen Geschäft zurückzugewinnen.

Die HV der Hypothekenbank in Hamburg genehmigte die Umstellung des Grundkapitals von bisher 9 Mill. RM in Verhältnis 100:20 auf 1,8 Mill. DM. Aus Kreisen der Klein aktionäre wurde der Wunsch nach einer Dividendenzahlung laut, die jedoch seitens des Vorstandes als „noch nicht möglich“ abgelehnt wurde. In den bisherigen Aufsichtsrat den man einstimmig wiederwählte, wurde zusätzlich Dir. Erich Bechtholt (Norddeutsche Bank, Hamburg) aufgenommen, allerdings gegen die Opposition der Kleinaktionäre, die mit 3059 von 39 601 Stimmen sich für einen Vertreter der Mittel- und Kleinbanken ausgesprochen hatten Dir. Wilhelm Güssefeld, der Vorsitzende des Vorstandes bezeichnete die Geschäftslage als unbefriedigend und sprach sich für eine Neuordnung des Kapitalmarktes aus.

Auto-Union, Berlin GmbH. Die bisherige Berliner Niederlassung der Auto-Union, die in West-Berlin über das Werl Spandau und die Betriebe Cicerostraße und Wollankstraße verfügt und über 800 Personen beschäftigt, wurde mit Unter Stützung der Muttergesellschaft in eine selbständige Gesellschaft mit einem Kapital von 2 Mill. DM umgegründet. Man fertigt Aggregate für die westdeutsche DKW-Fabrikation und Lichtmaschinen für DKW-Motorräder.

Neuartige „Haustelephone“. Fernsprechanlagen, bei denen, keine Nummer mehr zu drehen und kein Hörer mehr zu halten ist, finden im innerbetrieblichen Verkehr immer mehr Verbreitung. Diese neuartigen Haustelephone heißer „Wechsel-Lautsprechanlagen“ und wurden, wie die AEG mitteilt, in letzterZeit erheblich vervollkommnet. Es sind bereits „Konferenz-Schaltungen“ möglich, bei denen jeder Partner sprechen kann und auch von allen Gesprächsteilnehmern gehört wird.