DWerk, das auf dem Ruinengelände der zerstörten Rheinmetall Borsig AG mit sehr viel Mühe und unter großen Opfern entstanden ist, umfangreiche Pläne: nach Beginn des kommenden Jahres soll es vom Werk~Ingolstadt die mechanische Fertigung und später auch den Motorenbau für Personenwagen übernehmen. Wenn man berücksichtigt, mit welchem Elan die Werksleitung 1950 das annähernd 200000 qm große Trümmergelände säuberte und aa den Aufbau ging, darf man davon überzeugt sein, daß die Pläne 2um vorgesehenen Termin verwirklicht werden. Die Produktion des neuen DKW Wagens war im August 1950 angelaufen. Man beschäftigte damals 300 Arbeitskräfte, deren Zahl indessen auf fast 3000 angewachsen ist. Heute verlassen über 1000 Wagen monatlich das Werk; im Januar will man eine Tagesproduktion von 120 Wagen erreichen. Dann würde also alle vier Minuten ein neuer DKW das Auto Union Montageband verlassen. Gemeinsam mit dem Werk in Ingolstadt, wo Krafträder und Motoren hergestellt werden, beschäftigt das Unternehmen wieder 6500 Arbeitnehmer. Die Entwicklung, die es in den Jahren nach seiner Neugrikwkmg in Ingolstadt und Düsseldorf genommen hat, kennzeichnet die vorbildliche Initiative, die der Auto Union von jeher Richtschnur ist tviv.