AUSSENHANDEL

Großbritanniens Einfuhrüberschuß stellte sich 1951 auf 1209,7 Mill. £ gegenüber 352,2 Mill. £ im Jahr 1950 und hat sich somit verdreifacht.

Die Außenhandelsbilanz der Bundesrepublik und West-Berlins schloß 1951 mit einem Einfuhrüberschuß von 100 Mill. DM gegenüber 3 Mrd. DM am Jahresende 1950 ab.

Griechische Devisenzuteilungen für Einfuhren aus Westdeutschland enthalten 90 000 $ für Baumwollstoffe, 75 000 $ für organische Farbstoffe, 28 000 $ für Mikroskope, 23 000 $ für Kurzwaren, 19 000 $ für chirurgische Gummiwaren, 14 000 $ für Füllfederhalter und -bleistifte, je 9 000 $ für Sportwagen, elektrische Schalter und Haushaltsglaswaren sowie 5 000 $ für Dosenöffner.

Deutsch-österreichische Verhandlungen über einen neuen Handelsvertrag werden Anfang Februar in Bonn aufgenommen werden.

Zwischen Westdeutschland und Ungarn wurden die seit Anfang Dezember geführten Wirtschaftsverhandlungen mit einem Abkommen abgeschlossen, das für 1952 eine Ein- und Ausfuhr von Waren im Werte von 50,75 Mill. $ (213 Mill. DM) vorsieht.

Der Warenverkehr zwischen Westdeutschland und Pakistan hat sich gegenüber den im Abkommen vereinbarten Ein- und Ausfuhren recht unbefriedigend entwickelt.