Richard Hamann: Geschichte der Kunst (Droemer’sche Verlagsanstalt, München, 1016 S., 22 Farbtafeln, 1110 Abbildungen, Leinen 26,– DM).

Daß in dieser für Kunstbücher spröden Zeit Hamanns dem Forscher und dem Kunstfreund gleichermaßen dienliche Gesamtdarstellung der abendländischen Kunstentwicklung schon jetzt in so mustergültiger Ausstattung und zu so geringem Preise wieder erscheinen konnte, ist ein verlegerisches Meisterstück. Hinzugekommen ist ein ausführliches Verzeichnis der wichtigsten Künstler und ihrer Werke.

Heinrich Lützeler: Führer zur Kunst (Verlag Herder, Freiburg, 324 S., 188 Abbildungen, Leinen 22,50 DM).

Lützelers Führer, der jetzt in 5. Auflage vorliegt, hat sich vielfältig bewährt, weil er die rein ästhetische Diskussion vermeidet und auch die Formprobleme der Kunst immer aus den Beziehungen zum Leben heraus durchspricht.

Emilio Cecchi: Florentiner Plastik des Quattrocento (mit 65 Aufnahmen von Martin Hürlimann, Atlantis Verlag, Zürich, III S., 9,60 DM).

Der brillante Essay des Florentiner Schriftstellers und die ewundervoll ausgeleuchteten Skulpturen ergeben eine Einheit von Bild und Wort, wie sie in Kunstmonographien selten so glücklich verwirklicht ist.

Hans Walter Bähr: Der Retter der Welt. Christusbildnisse aus zwei Jahrtausenden (Katzmann-Verlag, Tübingen, 96 S., 48 Tafeln, Leinen 10,80 DM)