Im Jahre 1911 kam es im Anschluß an eine Wahlkundgebung, bei der es auf dem im Volksmunde als Drehscheibe bekannten Steinplatz blutige Auseinandersetzungen gegeben hatte, unter dem Vorsitz des Landgerichtsdirektors Wanjura zu einer Gerichtsverhandlung. Nach seinen Wahrnehmungen befragt, berichtete einer der geladenen Zeugen, er habe mit seinen Henkelmann (so nennen die Arbeiter den zweigeteilten Essentopf, den sie früher mit zur Arbeit nahmen) auf der Drehscheibe gestanden, als die Sache, auf einmal losgegangen sei.

Hier unterbrach der Vorsitzende ihn, um sich an den Staatsanwalt zu wenden: „Warum ist der Zeuge Henkelmann nicht geladen?“