Die als zweiter Teil der Kölner Frühjahrsmesse durchgeführte Haushalt- und Eisenwarenmesse (Messe des Verbandes Deutscher Eisenwarenhändler) hat sich als die zentrale Inland- und Exportmesse dieser Branchen erwiesen, da es keine andere Marktveranstaltung gibt, wo das Angebot an Haushalt- und Eisenwaren auf eine So konzentrierte Nachfrage wie in Köln stoßen kann. Über 900 in- und ausländische Aussteller waren in Köln vertreten. Den größten Anteil an der Ausstellerzahl hatten die Firmen der Haus- und Küchengeräteindustrie. Die Heiz- und Kochgeräteindustrie wurde durch 63 maßgebende Firmen repräsentiert. Daneben waren alle übrigen Gruppen – mit Ausnahme der Porzellan- und Glasbranche – umfassend vertreten.

Technische Überraschungen großen Stils gab es nicht, obwohl fast alle Firmen, besonders aber die Haushaltmaschinenproduzenten, um technische Verbesserungen und Rationalisierungen bemüht waren. Eine Beschränkung des Kühlschrankangebotes war allerdings noch nicht zu bemerken. Die Herde- und Ofenindustrie stellte vor allem die den heutigen Wohnverhältnissen entsprechenden Herd-Öfen heraus, wobei der Verzicht auf allzu großzügige Nickelverzierungen begrüßt wurde. Die Preisgestaltung erwies sich als recht stabil. Bei einigen Produzenten konnte sogar eine leichte Tendenz zu Preisnachlässen bemerkt werden. In der Gruppe Porzellan wurden gute Geschäfte abgeschlossen. Auch hier herrschten stabile Preise vor. Gutes Seriengeschirr fand stärkeres Interesse. Dü.