Vor dem Kriege lieferte Deutschland ein Drittel bis ein Viertel seiner Hutproduktion als begehrte Qualitätserzeugnisse ins Ausland. Der Hutexport hatte damals einen Jahreswert von etwa 100 Mill. RM. Bester deutsche Kunde war Holland. Aber auch in Skandinavien, in der Türkei und in Übersee waren deutsche Hüte sehr gefragt. Nach dem Kriege wurde es um die deutsche Hutausfuhr recht still. Erst 1950 brachten die vielfachen Exportversuche erste (wenn auch bescheidene) Erfolge. Im vorigen Jahr hatte der deutsche Hutexport aber bereits wieder einen Wert von 1 Mill. DM erreicht. Und es bestehen Hoffnungen, die Ausfuhr vor allem nach den traditionellen Vorkriegsmärkten wieder zu erhöhen, zumal die deutschen Fabrikate in jeder Beziehung mit ausländischen Erzeugnissen konkurrieren können und sich steigender Beliebtheit erfreuen. we.