Einen „europäischen Literaturpreis“ hat die „europäische Gemeinschaft der Buchgemeinschaften und Buchclubs“ gestiftet. Der Preis dieser, sich aus einer halben Million. Mitgliedern aus Deutschland, Frankreich, Holland, Italien, Österreich, der Schweiz und Skandinavien zusammensetzenden Gemeinschaft soll zum erstenmal am 15. Januar 1953 verliehen werden. Er ist mit einer Summe von zehntausend Schweizer Franken ausgestattet. Dieser Betrag ist eine Vorauszahlung auf die Autorenrechte der Erstausgabe, die in fünf oder sechs Sprachen gedruckt werden und mindestens hunderttausend Exemplare erreichen wird. Die Jury besteht aus Gottfried Benn, Hartmund Hansen, Salvador de Madariaga, Gabriel Marcel und Ignatio Silone. Die Roman-Manuskripte sollen bis zum 30. September 1952 in zweifacher Ausfertigung beim Centre Européen de la Culture, Palais Wilson, Genf, eingereicht werden.